Nach einer Serie von Enttäuschungen und einem massiven Vertrauensverlust bei Anlegern sorgt ein Bericht für Aufsehen: Der Konkurrent Stripe erwägt offenbar eine Übernahme des strauchelnden Zahlungsdienstleisters. Während PayPal operativ mit schwachen Zahlen und juristischen Problemen kämpft, könnte dieses Szenario die gesamte Dynamik der Aktie verändern.

Gerüchte beflügeln Kurs

Der Markt reagierte prompt auf die Spekulationen, dass das nicht börsennotierte Fintech Stripe eine Akquisition von PayPal – ganz oder in Teilen – in Betracht zieht. Am gestrigen Dienstag verzeichnete die Aktie einen Kurssprung von rund 6,7 Prozent bei extrem hohem Handelsvolumen. Das gesteigerte Interesse der Investoren ist spürbar: Auf Wochensicht konnte das Papier bereits um über 13 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 39,90 Euro. Dennoch bleibt der Weg zur Erholung weit, denn der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 70,50 Euro ist weiterhin beträchtlich.

Fundamentale Schwäche als Auslöser

Das potenzielle Kaufinteresse kommt nicht von ungefähr, sondern folgt auf eine Phase erheblicher Schwäche bei PayPal. Im vierten Quartal 2025 verfehlte das Unternehmen mit einem Gewinn pro Aktie von 1,23 US-Dollar und einem Umsatz von 8,68 Milliarden US-Dollar die Erwartungen der Analysten. Eine enttäuschende Prognose für das Geschäftsjahr 2026 löste daraufhin Anfang Februar einen drastischen Ausverkauf aus.

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Zusätzlich zur finanziellen Schieflage belasten interne und rechtliche Probleme den Konzern. Ein abrupter Wechsel an der Konzernspitze sowie mehrere Sammelklagen, die dem Management irreführende Aussagen zum Wachstum vorwerfen, sorgen für Unruhe.

Fazit

Bisher haben weder PayPal noch Stripe die Berichte offiziell kommentiert, und die Gespräche sollen sich in einem frühen Stadium befinden. Für Anleger ist die Situation binär: Bestätigen sich die Übernahmepläne, dürfte dies eine Neubewertung der Aktie auslösen; erweisen sich die Gerüchte als haltlos, rücken die fundamentalen Probleme und der Stichtag für die Klägerbestellung am 20. April 2026 wieder in den Vordergrund.

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