PayPal Aktie: Ergebnisanalysen aufgezeigt
PayPal rutschte monatelang ab – und genau das könnte jetzt Begehrlichkeiten wecken. Laut einem Bloomberg-Bericht gibt es unverlangtes Interesse potenzieller Käufer, teils sogar an einer Komplettübernahme. Doch wie konkret ist das wirklich, und warum kommt das Thema ausgerechnet jetzt auf?
Was Bloomberg berichtet
Bloomberg schreibt unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, PayPal habe Treffen mit Banken geführt, nachdem sich Interessenten gemeldet hätten. Mindestens ein großer Wettbewerber prüfe demnach eine Übernahme des gesamten Unternehmens. Andere Parteien sollen sich eher für einzelne PayPal-Assets interessieren.
Wichtig: Laut Bloomberg und Reuters befindet sich das Interesse noch in einem sehr frühen Stadium – und es ist offen, ob daraus am Ende überhaupt eine Transaktion entsteht. PayPal selbst wollte den Bericht laut Reuters nicht kommentieren.
An der Börse kam die Nachricht dennoch spürbar an: Der Kurs legte in den letzten sieben Tagen um 8,41% zu. Gleichzeitig bleibt das größere Bild angeschlagen – auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von 21,54%, seit Jahresbeginn -24,72%.
Der unruhige Hintergrund: Chefwechsel und schwache Prognose
Die Spekulation trifft PayPal in einer Phase interner Unruhe. Anfang Februar gab es einen CEO-Wechsel: Zum 1. März 2026 soll Enrique Lores übernehmen. In derselben Zeit räumte das Management laut PYMNTS ein, dass die Umsetzung hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb.
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Dazu kam ein Dämpfer für Investoren: Reuters zufolge stellte PayPal eine schwache Gewinnprognose für 2026 in Aussicht, die deutlich unter den Erwartungen der Wall Street lag. In Kombination mit dem verschärften Wettbewerb erklärt das, warum der Kurs zuvor so stark unter Druck geraten war – und warum das Unternehmen für strategische Käufer plötzlich interessanter wirken könnte.
Wettbewerb und Klagen als Zusatzrisiko
Reuters verweist außerdem auf die Sorge vieler Anleger, dass Tech-Riesen wie Apple und Google mit ihren Zahlungsdiensten Marktanteile in PayPals Kerngeschäft abknabbern könnten. Nach dem Pandemie-Schub gelang es dem Unternehmen offenbar nicht, die Dynamik dauerhaft zu halten – trotz eines mehrjährigen Turnaround-Plans.
Komplizierter wird das Bild durch eine weitere Baustelle: Mehrere Kanzleien haben laut CNBC/TipRanks Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs angekündigt. Solche Verfahren können potenzielle Deals nicht verhindern, machen sie aber oft zäher – schon wegen Unsicherheit über Risiken und mögliche Kosten.
Zum 1. März 2026, wenn der neue CEO startet, dürfte sich zeigen, ob PayPal strategisch schnell Klarheit schafft – etwa durch Aussagen zur weiteren Ausrichtung und zum Umgang mit der schwachen 2026er-Prognose. Genau daran wird sich messen lassen, ob die Übernahmefantasie eher ein kurzes Strohfeuer bleibt oder ein Thema mit Substanz wird.
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