AeroVironment steht vor einem bedeutenden Umbruch in der Führungsetage. Während Finanzvorstand Kevin McDonnell seinen Abschied ankündigt, gewinnt die Technologie des Unternehmens an Boden: Berichten zufolge kommt das Drohnenabwehrsystem LOCUST an einem US-Flughafen zum Einsatz. Diese Mischung aus personeller Veränderung und operativen Erfolgen prägt die Stimmung vor den anstehenden Quartalszahlen.

Wechsel an der Finanzspitze

Der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern muss sich auf die Suche nach einem neuen CFO begeben. Kevin McDonnell, der die finanziellen Geschicke des Unternehmens seit 2020 lenkte und in dieser Zeit wichtige Übernahmen sowie Profitabilitätssteigerungen begleitete, plant seinen Ruhestand für den 31. Juli 2026.

Um Turbulenzen zu vermeiden, setzt das Unternehmen auf einen geordneten Übergang. McDonnell wird bis zu seinem Ausscheiden im Amt bleiben und die Einarbeitung eines Nachfolgers unterstützen. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten wurde bereits eingeleitet. Für Investoren signalisiert dieser lange Vorlauf Stabilität in der Übergangsphase, auch wenn der Verlust eines erfahrenen Managers stets Fragen zur künftigen strategischen Ausrichtung aufwirft.

Laser-Technologie im Praxistest

Parallel zu den internen Personalrochaden macht AeroVironment operativ von sich reden. Das LOCUST-System, eine auf Laser basierende Technologie zur Abwehr von Drohnen, wurde Berichten zufolge an einem US-Flughafen stationiert. Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Relevanz von Abwehrsystemen zum Schutz kritischer Infrastruktur.

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Für AeroVironment bedeutet der Einsatz, dass die Technologie den Schritt von der Entwicklung in die reale Anwendung vollzieht. Dies folgt auf eine positive Nachricht vom Januar 2026, als eine Tochtergesellschaft einen Auftrag der US Air Force im Wert von 75 Millionen US-Dollar für Forschung im Bereich Biotechnologie und intelligente Materialien erhielt.

Spannung vor den Zahlen

Diese Entwicklungen fallen in eine Marktphase, in der die Aktie konsolidiert. Nach einem starken 12-Monats-Plus von über 54 Prozent notiert das Papier aktuell bei rund 222,70 Euro und damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 354,30 Euro.

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den 3. März 2026. An diesem Dienstag wird AeroVironment die Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegen und zeigen müssen, ob die prognostizierte Gewinnspanne von 3,40 bis 3,55 US-Dollar je Aktie für das Gesamtjahr 2026 erreichbar bleibt.

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