Palantir Aktie: Wende nach Korrektur
Die Palantir-Aktie hat eine scharfe Korrektur hinter sich und notiert aktuell über 35 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Doch genau dieser Preisnachlass ruft nun Analysten auf den Plan, die in dem Rücksetzer eine attraktive Einstiegsgelegenheit sehen. Während die fundamentalen Wachstumszahlen überzeugen, sorgt eine Deadline des Pentagons für Spannung im Hintergrund.
Analysten sehen Kaufchance
Die Schweizer Großbank UBS hat die aktuelle Schwächephase genutzt, um ihre Einschätzung für den Software-Spezialisten zu revidieren. Analyst Karl Keirstead stufte das Papier am heutigen Freitag von "Neutral" auf "Kaufen" hoch. Der Hauptgrund für den Sinneswandel liegt in der Bewertung: Nach dem deutlichen Kursrutsch sei das Verhältnis von Preis zu prognostiziertem Free Cash Flow für 2027 wieder attraktiv.
Keirstead behält sein Kursziel von 180 US-Dollar bei. Unterstützung erhält diese bullische Sichtweise von Rosenblatt Securities, die die Beobachtung der Aktie ebenfalls mit einer Kaufempfehlung und einem Ziel von 150 Dollar aufnahmen. Der allgemeine Marktkonsens liegt sogar noch höher, wobei einige Analysten wie die von Mizuho Ziele bis zu 195 Dollar ausrufen.
Wachstum trifft auf Bewertung
Fundamentale Unterstützung erhalten die Optimisten durch die jüngsten Geschäftszahlen. Palantir konnte im vierten Quartal 2025 ein Umsatzwachstum von 70 Prozent auf 1,41 Milliarden Dollar verbuchen. Besonders das kommerzielle US-Geschäft erwies sich mit einem Plus von 137 Prozent als Wachstumsmotor. Auch die internen Prognosen bleiben ambitioniert: Für das Jahr 2026 stellt das Management einen Umsatz von rund 7,19 Milliarden Dollar in Aussicht, was einem weiteren Wachstumsschub von 61 Prozent entsprechen würde.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Palantir?
Trotz dieser Zahlen bleibt die Bewertung hoch. Kritiker verweisen weiterhin auf das dreistellige Kurs-Gewinn-Verhältnis, das wenig Spielraum für Enttäuschungen lässt. Dies spiegelt sich auch im Verhalten der Insider wider: In den letzten 90 Tagen wurden Aktien im Wert von über 142 Millionen Dollar aus den eigenen Reihen verkauft.
Spannungsfeld Verteidigungssektor
Neben den reinen Finanzkennzahlen steht heute eine wichtige Frist im Verteidigungssektor im Fokus. Das Pentagon hat dem KI-Unternehmen Anthropic bis zum heutigen 27. Februar Zeit gegeben, Einwände gegen die Nutzung ihrer Technologie für autonome Waffensysteme fallen zu lassen. Da Palantir eng mit Anthropic und dem Verteidigungsministerium kooperiert, um KI-Modelle in militärische Systeme zu integrieren, ist der Ausgang dieses Konflikts von strategischer Bedeutung.
Die Kombination aus starken Wachstumsraten und dem jüngsten Kursrückgang auf 116,14 Euro macht die Aktie für institutionelle Anleger wieder interessant. Ob die Analysten recht behalten, hängt nun maßgeblich davon ab, ob Palantir seine Schlüsselrolle im Verteidigungssektor trotz der ethischen Debatten bei seinen Partnern festigen kann.
Palantir-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Palantir-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Palantir-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Palantir-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Palantir: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








