Oracle Aktie: Unter Druck!
Oracle muss tief in die Tasche greifen. Bis zu 50 Milliarden Dollar will der Software-Konzern in diesem Jahr aufnehmen, um seine KI-Infrastruktur auszubauen. Während die Investitionen in Cloud-Kapazitäten die Kunden freuen dürften, macht sich an der Börse Unbehagen breit: Am Freitag sackte die Aktie um 5,5 Prozent auf rund 148 Dollar ab.
Der Milliarden-Plan
Anfang Februar stellte Oracle seine Finanzierungsstrategie vor. Die Hälfte der anvisierten 45 bis 50 Milliarden Dollar soll über Aktienemissionen hereinkommen – darunter ein Programm über bis zu 20 Milliarden Dollar sowie wandelbare Vorzugsaktien. Die andere Hälfte will das Unternehmen durch Anleihen beschaffen, koordiniert von Goldman Sachs und Citigroup.
Der Hintergrund: Oracle hat Großaufträge von AMD, Meta, Nvidia, OpenAI, TikTok und xAI an Land gezogen. Um die vereinbarte Cloud-Kapazität bereitzustellen, sind massive Investitionen in Rechenzentren und Hardware nötig. Für das Fiskaljahr 2026 rechnet der Konzern mit Ausgaben von etwa 50 Milliarden Dollar – eine Summe, die sich gewaschen hat.
Insider verkaufen, Kläger formieren sich
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Doch nicht nur die Finanzierung sorgt für Gesprächsstoff. Am 9. Februar trennte sich CEO Clayton M. Magouyrk von 10.000 Aktien zu durchschnittlich 155,23 Dollar. Seine direkte Beteiligung sank dadurch auf 134.030 Aktien.
Parallel dazu läuft eine Sammelklage der Kanzlei Kessler Topaz Meltzer & Check. Die Vorwürfe: Oracle habe Investoren im Zeitraum zwischen Juni und Dezember 2025 über die tatsächlichen Kapitalbedarfe und kurzfristigen Umsatzaussichten getäuscht. Konkret geht es um die Quartalszahlen vom Dezember, die einen negativen freien Cashflow von über 10 Milliarden Dollar offenlegten – und eine überraschende Erhöhung der Investitionsprognose um 15 Milliarden Dollar. Die Frist zur Benennung eines Hauptklägers endet am 6. April 2026.
Was jetzt zählt
Die Centers for Medicare & Medicaid Services haben sich für die Oracle Cloud Infrastructure entschieden – ein Auftrag, der zumindest etwas Rückenwind gibt. Dennoch bleibt die zentrale Frage, ob die massiven Investitionen mittelfristig zu entsprechenden Umsätzen führen. Am Freitag wechselten 29,2 Millionen Aktien den Besitzer, neun Prozent mehr als im Durchschnitt. Das erhöhte Volumen deutet darauf hin, dass viele Anleger ihre Positionen überdenken.
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