Oracle und NVIDIA vertiefen ihre Partnerschaft — und das mit beachtlicher technischer Substanz. Am 17. März 2026 kündigten beide Unternehmen eine erweiterte Zusammenarbeit an, die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) zu einer zentralen Plattform für anspruchsvolle KI-Workloads ausbauen soll.

Was die neue Infrastruktur leistet

Das Herzstück der Kooperation ist die OCI-Supercluster-Architektur: Hunderttausende GPUs werden dabei zu einem einzigen KI-Supercomputer verbunden. Die Leistungsdaten sind beeindruckend — über 17 ZettaFLOPS Rechenleistung, bis zu 131 Petabyte pro Sekunde Durchsatz und RDMA-Latenzen unter zehn Mikrosekunden. Das ist die Art von Infrastruktur, die für das Training großer Sprachmodelle benötigt wird.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?

Neu hinzu kommt ein OCI-Supercluster auf Basis der NVIDIA Vera Rubin Plattform, die Rubin-GPUs, Vera-CPUs und die sechste Generation NVLink integriert. Ziel ist es, sowohl das Training als auch den Betrieb von KI-Modellen im großen Maßstab zu beschleunigen.

Relevanz für Unternehmenskunden

Besonders interessant ist die Verbindung zur Oracle AI Database: Sie kann künftig NVIDIA-Infrastruktur und die cuVS-Bibliothek nutzen, um Vektorindizes schneller zu erstellen — eine Schlüsselfunktion für KI-gestützte Suche und sogenannte Retrieval-Augmented-Generation-Anwendungen. Zusätzlich lassen sich Nemotron-Modelle von NVIDIA direkt über NIM-Container einbinden.

Oracle adressiert damit Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Telekommunikation und Medien — Sektoren mit hohem Datenschutzbedarf, die eigene Unternehmensdaten sicher mit Foundation Models kombinieren wollen.

Die Aktie notiert aktuell rund 30 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn deutlich nachgegeben. Ob die technologische Aufrüstung mittelfristig auch in der Kursentwicklung ankommt, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell Unternehmenskunden die neuen Kapazitäten tatsächlich buchen.

Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 19. März liefert die Antwort:

Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...