Palantir Aktie: Sovereign AI mit Nvidia
Palantir und Nvidia haben heute eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben, die beide Unternehmen in einem wachstumsstarken Marktsegment positioniert: Sovereign AI. Die Idee dahinter ist einfach — Regierungen und Großkonzerne sollen KI-Infrastruktur betreiben können, ohne ihre Daten an externe Cloud-Anbieter wie AWS oder Google Cloud abzugeben.
Was hinter der Partnerschaft steckt
Das neue System kombiniert Nvidias Blackwell-Ultra-Hardware mit Palantirs Software zu einer vorkonfigurierten, lokal betriebenen KI-Plattform. Damit richtet sich das Angebot gezielt an Branchen mit besonders sensiblen Daten — Behörden, Rüstungsunternehmen, kritische Infrastruktur. Auf der jüngsten AIPCon präsentierten erste Kunden wie GE Aerospace, Centrus Energy und LG CNS konkrete Anwendungsfälle.
Das adressierte Marktvolumen ist beträchtlich: Analysten schätzen den globalen Markt für Sovereign AI bis 2030 auf 600 Milliarden US-Dollar — gegenüber 150 Milliarden im Jahr 2025. Für Palantir, das rund 55 Prozent seines Umsatzes mit dem öffentlichen Sektor erwirtschaftet, ist die Partnerschaft ein logischer Schritt zur Vertiefung dieser Abhängigkeit.
Starke Zahlen, hohe Erwartungen
Die Partnerschaft trifft auf ein Unternehmen mit erheblichem Rückenwind. Im vierten Quartal 2025 erzielte Palantir einen Umsatz von 1,41 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders das US-Kommerzgeschäft legte mit 137 Prozent zu und macht inzwischen 36 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die vertraglich gesicherten Zukunftserlöse (RPO) stiegen um 143 Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar.
UBS-Analyst Karl Keirstead erhöhte daraufhin sein Kursziel von 180 auf 200 US-Dollar und bekräftigte sein „Buy"-Rating. Er sieht ein Aufwärtspotenzial von rund 29 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Palantir einen Umsatz zwischen 7,18 und 7,20 Milliarden US-Dollar — ein Wachstum von etwa 61 Prozent. Allein das US-Kommerzgeschäft soll mindestens 3,14 Milliarden US-Dollar beisteuern, was einem Plus von 115 Prozent entspräche.
Rüstung bleibt ein Wachstumstreiber
Parallel dazu baut Palantir seine Präsenz im Verteidigungssektor weiter aus. Die US-Marine rollt derzeit „ShipOS" auf Basis der Foundry- und AIP-Plattformen aus. Erste Ergebnisse zeigen, dass Planungsprozesse, die zuvor 160 Arbeitsstunden beanspruchten, nun in unter zehn Minuten abgeschlossen werden. Hinzu kommen ein potenzieller Rahmenvertrag mit der US-Armee im Volumen von 10 Milliarden US-Dollar sowie die laufende Beteiligung am Pentagon-Projekt Maven, das auf über eine Milliarde US-Dollar geschätzt wird.
Die Bewertung bleibt das zentrale Gegenargument: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der letzten zwölf Monate liegt bei rund 244, das Forward-KGV bei etwa 117. Wachstum und Bewertung bleiben damit in einem Spannungsverhältnis, das Anleger seit Monaten beschäftigt.
Palantir-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Palantir-Analyse vom 19. März liefert die Antwort:
Die neusten Palantir-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Palantir-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Palantir: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








