Oracle Aktie: NVIDIA-Allianz vertieft
Oracle hat auf der NVIDIA GTC 2026 in San Jose eine Reihe technischer Integrationen für seine Cloud-Infrastruktur vorgestellt. Im Kern geht es darum, Unternehmenskunden den Weg von KI-Pilotprojekten in den produktiven Betrieb zu ebnen — schneller und effizienter als bisher.
Neue KI-Bausteine für die Cloud
Zwei Integrationen stechen dabei hervor. Erstens bindet Oracle die offenen NVIDIA Nemotron-Modelle direkt in die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) ein, um komplexe Unternehmensanwendungen mit spezialisierten KI-Modellen zu unterstützen. Zweitens übernimmt Oracle Dynamo 1.0, NVIDIAs neues Betriebssystem für KI-Rechenzentren. Das System optimiert die Token-Generierung bei Inferenz-Operationen und soll die Energieeffizienz der Rechenzentren im Dauerbetrieb spürbar verbessern.
Ergänzt werden diese Software-Integrationen durch eine engere Zusammenarbeit im Datenbankbereich. Die Kombination aus Oracles Datenbankarchitektur und NVIDIAs Beschleunigungsplattform soll Lizenzierung vereinfachen, Deployments automatisieren und die Bearbeitungszeit für komplexe Vektordatenbank-Workloads verkürzen.
Starkes Wachstum, hohe Investitionen
Die technischen Ankündigungen fallen in eine Phase erheblicher Expansion. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026, gemeldet am 10. März, stieg der Cloud-Infrastrukturumsatz um 84 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Der verbleibende Auftragsbestand kletterte um 325 Prozent auf 553 Milliarden Dollar — getrieben von großvolumigen KI-Verträgen, bei denen Kunden häufig Vorauszahlungen leisten.
Um das Wachstum zu finanzieren, plant Oracle für das laufende Geschäftsjahr Investitionen von 50 Milliarden Dollar in den Rechenzentrumsausbau. Das Management hat die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 zuletzt auf 90 Milliarden Dollar angehoben.
An der Börse spiegelt sich der Optimismus bislang nicht wider: Die Aktie notiert rund 30 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn knapp 20 Prozent verloren. Ob die beschleunigten Infrastrukturinvestitionen und die wachsende NVIDIA-Partnerschaft die Bewertung mittelfristig stützen, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich der Auftragsbestand in tatsächlichen Umsatz verwandelt.
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