Oracle Aktie: Massenentlassungen für KI
Oracle hat heute bis zu 30.000 Stellen weltweit gestrichen — eine der größten Entlassungswellen in der Unternehmensgeschichte. Mitarbeiter in den USA und Indien erhielten ihre Kündigungen per E-Mail, ohne Vorwarnung, ab 6 Uhr morgens. Das Kapital, das dadurch freigesetzt wird, soll direkt in künstliche Intelligenz fließen.
Radikaler Umbau
Der Abbau trifft Oracle-Standorte weltweit. In Indien gehörte das NetSuite Development Centre zu den betroffenen Einheiten — betroffene Mitarbeiter verloren unmittelbar nach Erhalt der Kündigung ihren Zugang zu internen Systemen. Interne Daten zeigen, dass einzelne Abteilungen wie die RHS- und SVOS-Teams Personalkürzungen von mindestens 30 Prozent erlitten. Unvested RSUs verfallen für die Betroffenen ersatzlos.
Das erklärte Ziel: rund zehn Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur umleiten. Oracle will seine Rechenzentrumskapazitäten ausbauen, um die wachsende Nachfrage von Unternehmenskunden nach KI-Rechenleistung zu bedienen.
Branchentrend mit Wucht
Oracle steht mit diesem Schritt nicht allein. Seit 2025 haben Amazon, Meta und zahlreiche weitere Technologiekonzerne zusammen über 276.000 Stellen mit Verweis auf KI-Integration und Kostensenkung abgebaut. Der Umbau fällt in eine ohnehin angespannte Phase: Der Nasdaq fiel heute erstmals seit August 2025 unter die Marke von 21.000 Punkten, belastet durch Ölpreise über 100 Dollar pro Barrel und gedämpfte Wachstumserwartungen.
Die Oracle-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 27 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei 122 Euro — weit unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts von 188 Euro. Für Anleger bleibt die entscheidende Frage, wie schnell die milliardenschweren KI-Investitionen tatsächlich in Umsatzwachstum münden — ein Punkt, den Marktbeobachter im laufenden Geschäftsjahr genau verfolgen werden.
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