Oracle Aktie: 50-Milliarden-Dollar-Offensive
Oracle greift tief in die Tasche. Der Tech-Konzern will im laufenden Jahr zwischen 45 und 50 Milliarden Dollar aufnehmen – eine Mischung aus Fremdkapital und frischem Eigenkapital. Das Ziel: massiver Ausbau der Cloud-Infrastruktur und Beschleunigung des KI-Geschäfts. Die Aktie reagierte am Montag mit einem Plus von rund 3 Prozent.
Doch der Aufwärtsimpuls wirkt bescheiden angesichts der jüngsten Verluste. Nach einer beeindruckenden Rally, die den Kurs zwischen April und September 2025 verdoppelte, folgte der brutale Absturz. Rund 45 Prozent verlor der Titel seither – ein massiver Einbruch, der Zweifel an der KI-Euphorie schürt.
Schuldenfinanzierte Wette auf die Cloud
Mit der gigantischen Kapitalaufnahme setzt Oracle voll auf Expansion. Die Cloud-Infrastruktur soll deutlich ausgebaut werden, um im Wettbewerb mit Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud nicht zurückzufallen. Gleichzeitig will der Konzern seine Position im boomenden KI-Geschäft festigen.
Die Frage bleibt: Kann Oracle mit dieser schuldenfinanzierten Offensive den verlorenen Boden wettmachen? Oder ist die massive Kapitalaufnahme ein verzweifelter Versuch, in einem überhitzten Markt mitzuhalten?
Marktumfeld gibt Rückenwind
Am Montag profitierte die gesamte US-Börse von positiven Konjunkturdaten. Der Dow Jones Industrial Average legte über 500 Punkte zu, nachdem die Fabrikaktivität zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder expandierte. Der ISM-Einkaufsmanagerindex signalisierte Wachstum im verarbeitenden Gewerbe – ein positives Signal für die Wirtschaft.
Oracle nutzte diese freundliche Marktstimmung für eine technische Erholung. Doch ob das reicht, um den massiven Kursverlust der vergangenen Monate aufzuholen, bleibt fraglich. Der Titel steht weiterhin unter Druck, und Anleger warten auf konkrete Erfolge aus der angekündigten Investitionsoffensive.
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