Opendoor Technologies meldet für das vierte Quartal 2025 einen Nettoverlust von 1,1 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser auf den ersten Blick belastenden Zahl reagierten die Märkte positiv auf die jüngsten Geschäftszahlen. Grund dafür sind signifikante operative Fortschritte und ein massiver Sondereffekt, der das Gesamtergebnis verzerrt.

Einmaleffekte belasten das Ergebnis

Der ausgewiesene Milliardenverlust ist primär auf eine nicht zahlungswirksame Belastung in Höhe von 933 Millionen US-Dollar zurückzuführen. Diese resultiert aus der Refinanzierung von Wandelschuldverschreibungen. Ohne diesen Sondereffekt belief sich der bereinigte Nettoverlust im vierten Quartal auf lediglich 62 Millionen US-Dollar.

Der Umsatz lag mit 736 Millionen US-Dollar zwar über den Erwartungen der Analysten, markierte jedoch einen Rückgang von rund 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Kann die operative Dynamik diesen Rückgang kompensieren? Ein Blick auf die Kernmetriken deutet darauf hin, dass die strategische Neuausrichtung des Unternehmens greift.

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Beschleunigung des Kerngeschäfts

Im operativen Bereich verzeichnete Opendoor im vierten Quartal eine deutliche Belebung. Das Unternehmen kaufte 1.706 Immobilien an – ein Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Gleichzeitig gelang es, die durchschnittliche Haltedauer der Objekte im Bestand um 23 Prozent zu senken. Der Anteil der Immobilien, die länger als 120 Tage auf einen Käufer warteten, sank von 51 Prozent im Vorquartal auf nun 33 Prozent.

Auch die Kostenseite zeigt eine positive Tendenz. Die fixen Betriebskosten sanken im Vergleich zum Vorquartal auf 35 Millionen US-Dollar. Das Management hob hervor, dass insbesondere die im Oktober 2025 erworbenen Immobilien eine deutlich höhere Verkaufsgeschwindigkeit und bessere Margen aufweisen als die Bestände des Vorjahresmonats.

Strategische Ziele bis 2026

Die Strategie von CEO Kaz Nejatian sieht vor, bis Ende 2026 ein positives bereinigtes Nettoergebnis auf 12-Monats-Basis zu erreichen. Ein zentraler Baustein ist die Skalierung des Ankaufsvolumens auf rund 6.000 Häuser pro Quartal. Hierbei soll verstärkt künstliche Intelligenz eingesetzt werden, um die Effizienz in der Abwicklung zu steigern.

Für das erste Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von etwa 662 Millionen US-Dollar. Der bereinigte EBITDA-Verlust soll sich in einer Spanne zwischen 30 und 35 Millionen US-Dollar bewegen. Mit frei verfügbaren Barmitteln in Höhe von 962 Millionen US-Dollar verfügt Opendoor über die notwendige Liquidität, um die Expansion im weiterhin schwierigen US-Immobilienmarkt fortzusetzen.

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