Opendoor Aktie: Solider Fortschritt!
Opendoor hat die Markterwartungen beim Umsatz übertroffen und zeigt unter der Strategie „Opendoor 2.0“ deutliche operative Verbesserungen. Trotz eines massiven bilanziellen Verlusts deuten sinkende Standzeiten der Immobilien und ein kräftiges Wachstum beim Ankauf auf eine erfolgreiche Neuausrichtung hin. Kann das Unternehmen diesen Schwung nutzen, um die angestrebte Profitabilität bis Ende 2026 zu erreichen?
Sondereffekte belasten das Konzernergebnis
Im vierten Quartal 2025 erzielte Opendoor einen Umsatz von 736 Millionen US-Dollar. Zwar wies das Unternehmen einen Nettoverlust nach GAAP von rund 1,1 Milliarden US-Dollar oder 1,26 US-Dollar je Aktie aus, doch dieser Wert ist durch Sondereffekte verzerrt. Maßgeblich verantwortlich war eine unbare Belastung in Höhe von 933 Millionen US-Dollar, die im Zuge einer Umschuldung von Wandelschuldverschreibungen anfiel.
Anleger blicken daher verstärkt auf die operativen Kennzahlen, die eine deutliche Belebung des Kerngeschäfts widerspiegeln. So stieg die Anzahl der angekauften Häuser im Vergleich zum Vorquartal um 46 %.
Effizienz beim Immobilienumschlag steigt
Die Strategie, das Inventar schneller zu drehen, zeigt Wirkung. Die durchschnittliche Haltedauer der Immobilien verkürzte sich im vierten Quartal um 23 %. Zudem gelang es dem Unternehmen, den Anteil der „Ladenhüter“ signifikant zu reduzieren: Nur noch 33 % der Häuser befanden sich länger als 120 Tage im Bestand, nachdem dieser Wert im dritten Quartal noch bei 51 % gelegen hatte.
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Besonders optimistisch stimmt das Management die Entwicklung der im Oktober 2025 erworbenen Immobilien. Diese Kohorte steuert laut Unternehmensangaben auf die höchste Profitabilität eines Oktober-Jahrgangs in der Firmengeschichte zu.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Für das erste Quartal 2026 erwartet Opendoor einen saisonal bedingten Umsatzrückgang von etwa 10 % gegenüber dem Vorquartal. Dennoch zeichnet sich bei der Profitabilität eine Stabilisierung ab. Der bereinigte EBITDA-Verlust soll sich auf 30 bis 35 Millionen US-Dollar verringern, was eine Verbesserung gegenüber dem Minus von 43 Millionen US-Dollar im Vorquartal darstellt.
Zudem wird für das Auftaktquartal die höchste Deckungsbeitragsmarge seit Mitte 2024 prognostiziert. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen: Bis Ende 2026 will Opendoor auf Basis der jeweils vorangegangenen zwölf Monate ein positives bereinigtes Nettoergebnis ausweisen.
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