OMV-Aktie: Die Margenbeschränkung kommt, die Senkung der Mineralölsteuer nicht!
Der Benzinpreis bleibt weiterhin eines der meistdiskutierten Themen und natürlich ist das Ganze auch längst in den Parlamenten angekommen. Zwar ist der Preis für eine durchschnittliche Tankfüllung in der Praxis letztlich um kaum mehr gestiegen, als der Preis für einen Kaffee und ein Stückchen an der Tankstelle. Doch wohl auch aus psychologischen Gründen und weil es weite Teile der Bevölkerung betrifft, bleibt das Ganze ein Reizthema.
In Österreich arbeitet die Politik unter Hochdruck an einer Spritpreisbremse. Nun ließen die Grünen durch Parteichefin Leonore Gewessler wissen, ihre Zustimmung für eine Margenbeschränkung zu erteilen. Damit dürfte die nötige Zweidrittelmehrheit erreicht werden. Mit dem Gesetz, das ab 1. April in Kraft treten soll, sollen Unternehmen wie OMV zusätzliche "Krisenaufschläge" untersagt werden. Zudem soll der Anstieg der Margen im Vergleich zum Vorkrisenniveau halbiert werden.
OMV bekommt seinen Willen nicht
Nicht einlassen wollen die Grünen sich derweil auf eine Senkung der Mineralölsteuer, für die es ebenfalls eine Zweidrittelmehrheit brachen würde. Man wolle nicht "als Ausrede für das Unvermögen der Regierung herhalten" und kritisierte im selben Atemzug Entscheidungen aus der Vergangenheit wie höhere Steuern auf E-Autos, was die Abhängigkeit von Öl und Gas weiter erhöht hätte.
OMV sprach sich zuvor dafür aus, vor allem die Steuerlast zu senken, um die Spritpreise wieder in Richtung Süden zu befördern. Dieser Wunsch wird dem Unternehmen nicht erfüllt. Stattdessen werden nun wohl die Margen gedeckelt, während der Staat nicht auf Einnahmen beziffert. Eine Reaktion des Unternehmens liegt bislang nicht vor. Vermuten lässt sich aber, dass man dort nicht eben erfreut sein dürfte.
Verschmerzbar
Der Aktie schadet es nicht, weil OMV vom Geschäft an der Zapfsäule heute weitaus weniger abhängig ist als in vergangenen Jahren. Gemausert hat man sich auch in der Chemiebranche zu einem gewichtigen Player. Zudem ist OMV natürlich längst nicht nur in Österreich erfolgreich unterwegs. Dennoch werden aktuell auch etwas die Hoffnungen darauf gedämpft, dass eine neuerliche Energiekrise die Gewinne wieder in die Höhe springen lassen wird.
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