Die letzte Energiekrise liegt erst wenige Jahre zurück. Entstanden war jene durch den völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine, wo bis heute ein brutaler Angriffskrieg tobt. Nun sorgt der Irankrieg für die nächste Energiekrise und es liegt wohl in der Natur der Sache, dass die Märkte bei einem Abstand von nur vier Jahren Parallelen ziehen. Zu eben diesem Thema äußerte sich kürzlich auch OMV-Chef Alfred Stern bei der CERAWeek-Konferenz in Texas.

Dabei warnte er davor, dass die aktuelle Energiekrise noch gravierender sei als im Jahr 2022. Der Krieg im Nahen Osten sorge für zunehmende Probleme. Viele Experten gehen mit dieser Einschätzung konform. Selbst wenn es zu einem Waffenstillstand kommen sollte, könnte es noch Monate oder gar Jahre dauern, bis alle Anlagen vor Ort wieder ihre vorherigen Kapazitäten erreichen würden. Dazu kommt die Notwendigkeit, die Straße von Hormus wieder von Minen zu befreien.

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Was bedeutet das für OMV?

Welche Konsequenzen sich daraus für OMV selbst ergeben mögen, darauf ging Stern nicht weiter ein. An den Märkten werden aber nach wie vor vor allem Chancen gesehen. Schließlich bedeuten höhere Öl- und Gaspreise potenziell auch bessere Margen. Das gilt unabhängig davon, woher OMV die Rohstoffe bezieht. Zum allergrößten Teil erhält OMV seine Lieferungen nicht aus dem Nahen Osten.

In Rumänien arbeitet die Tochter OMV Petrom derzeit unter Hochdruck daran, das Projekt Neptun Deep voranzutreiben. Jenes könnte ab dem kommenden Jahr rund 100 Milliarden Kubikmeter Erdgas liefern. Schon vor Kriegsausbruch im Iran war das verbunden mit guten Hoffnungen seitens der Anleger. Sollten die Gaspreise sich nun länger auf hohem Niveau halten, so wären die Aussichten umso freundlicher.

OMV im Höhenflug?

Eben solche Erwartungen machen sich im Aktienkurs bemerkbar, den es fröhlich weiter in Richtung Norden treibt. Zwar gibt es ab und an auch mal kleinere Rückschläge, was an der generellen Tendenz aber wenig ändert. Heute Morgen konnte die OMV-Aktie in Stuttgart um 1,5 Prozent bis auf 59,10 Euro zulegen und blieb damit in der Nähe des 52-Wochen-Hochs, welches bei 61,50 Euro anzutreffen ist.

 

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