Während der Aktienkurs von TeamViewer in der Nähe seines Jahrestiefs verharrt, nutzen institutionelle Adressen das niedrige Bewertungsniveau. Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat seine Position bei dem Softwareunternehmen ausgebaut. Flankiert wird dieser Schritt von einer frischen Kaufempfehlung der DZ Bank.

Großinvestor und Analysten werden optimistischer

Laut einer aktuellen Stimmrechtsmitteilung stieg der Anteil von BlackRock zum 20. März auf insgesamt 4,83 Prozent. Diese Position setzt sich aus direkten Stimmrechten und Finanzinstrumenten zusammen. Parallel dazu passte die DZ Bank ihre Einschätzung an. Die Analysten hoben das Rating von „Halten“ auf „Kaufen“ an und rufen ein Kursziel von 6,50 Euro auf. Damit signalisieren die Experten ein deutliches Aufwärtspotenzial für den TecDAX-Wert, auch wenn der breite Marktkonsens mit 8,43 Euro noch höher liegt.

Diskrepanz zwischen Bewertung und Kurszettel

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An der Börse verpuffen diese positiven Impulse vorerst. Am Donnerstag gab der Titel um 1,72 Prozent nach und notiert aktuell bei 4,45 Euro. Damit rutscht der Kurs wieder an das erst am Dienstag markierte 52-Wochen-Tief von 4,38 Euro heran. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf 25,61 Prozent.

Fundamental betrachtet sticht das Göppinger Unternehmen derweil durch eine günstige Bewertung hervor. Schätzungen zufolge weist TeamViewer für das Geschäftsjahr 2026 ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 4,21 auf – der niedrigste Wert im gesamten TecDAX.

Operativ untermauerte das Unternehmen diese Kennzahlen zuletzt mit soliden Ergebnissen. Im Schlussquartal 2025 erwirtschaftete TeamViewer einen Umsatz von 194,6 Millionen Euro, während das bereinigte Ergebnis je Aktie auf Jahressicht um 17 Prozent auf 1,23 Euro kletterte. Technisch bleibt die Lage angesichts des anhaltenden Abwärtsdrucks angespannt: Ein erster Schritt zur charttechnischen Entlastung wäre die Rückeroberung der 50-Tage-Linie, die aktuell bei 5,03 Euro verläuft.

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