OHB SE startet mit deutlichem Rückenwind in das Börsenjahr 2026. Getrieben von einem historischen Auftragsbestand und operativen Erfolgen suchen Anleger den Einstieg beim Bremer Raumfahrtkonzern. Doch rechtfertigt die fundamentale Lage die hohen Erwartungen vor dem nächsten wichtigen Strategie-Update?

Fundamentale Stärke überzeugt

Das Kaufinteresse am ersten Handelstag, das die Aktie am Freitag um 3,42 % auf 121,00 Euro klettern ließ, fußt auf einem soliden Fundament. Investoren honorieren die hohe Planungssicherheit, die das Unternehmen durch operative Exzellenz und gefüllte Auftragsbücher aufgebaut hat. Der Markt preist zunehmend ein, dass die Umsatzdynamik aus dem Vorjahr nachhaltig in Profitabilität umgemünzt wird.

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Die zentralen Treiber der aktuellen Bewegung:

  • Rekord-Auftragsbestand: Mit einem Backlog von über 3 Milliarden Euro verfügt OHB über eine außergewöhnliche Planungssicherheit für die kommenden Geschäftsjahre.
  • Operative Meilensteine: Der erfolgreiche Start zweier Galileo-Satelliten und der Zuschlag für die HummingSat-Plattform im Dezember 2025 untermauern die technologische Verlässlichkeit.
  • Wachstumstrend: Die zuletzt gemeldeten 9-Monats-Zahlen zeigten bereits eine Umsatzsteigerung von 21 %, was das Vertrauen in das Geschäftsmodell stärkt.

Positionierung vor Strategie-Tag

Der jüngste Kursanstieg beendet die Seitwärtsbewegung der letzten Dezemberwochen und führt den Titel wieder weiter weg vom 50-Tage-Durchschnitt (108,99 Euro). Marktbeobachter werten das erhöhte Volumen als Positionierung institutioneller Investoren vor dem anstehenden "Capital Market Day". Branchenseitig profitiert OHB zudem strukturell von steigenden Budgets für Raumfahrt und Verteidigung ("Space Defense") in Europa. Ein RSI von 73 mahnt kurzfristig jedoch zur Vorsicht, da die Aktie damit technisch als überkauft gilt.

Der Fokus liegt nun vollständig auf dem 20. Januar 2026. An diesem Datum muss das Management konkrete Strategien zur Margenentwicklung bis 2028 präsentieren, um das aktuelle Bewertungsniveau zu rechtfertigen. Kann die Marke von 120 Euro als neue Unterstützung verteidigt werden, ist der Weg bis zur Veröffentlichung der vorläufigen Jahreszahlen Mitte März charttechnisch geebnet.

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