Airbus Aktie: Liefertempo sinkt
Airbus kämpft zum Jahresauftakt 2026 mit spürbarem Gegenwind. Während die Auftragsbücher des Luftfahrtriesen weiterhin prall gefüllt sind, bremsen anhaltende Probleme in der Lieferkette das Auslieferungstempo deutlich aus. Anleger blicken nun mit Skepsis auf die ehrgeizigen Produktionsziele für die kommenden Jahre.
Lieferketten als Bremsklotz
Im Februar lieferte Airbus lediglich 35 Flugzeuge an seine Kunden aus – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem in den ersten zwei Monaten noch deutlich mehr Maschinen fertiggestellt wurden. Hauptverantwortlich für diese Verzögerungen sind anhaltende Engpässe bei den Zulieferern. Insbesondere die begrenzte Verfügbarkeit von Triebwerken für die wichtige A320neo-Familie verhindert derzeit eine schnellere Abwicklung der Produktion.
Kann der Flugzeugbauer das Ruder im weiteren Jahresverlauf noch herumreißen? Trotz der aktuellen Hürden hält das Management an seinem langfristigen Ziel fest: Bis zum Jahr 2027 soll die monatliche Produktion auf 75 Maschinen gesteigert werden. Ob dieses Vorhaben angesichts der fragilen Lieferketten realistisch bleibt, wird am Markt zunehmend diskutiert.
Volle Auftragsbücher
Ein Lichtblick bleibt die ungebrochene Nachfrage nach neuen Verkehrsflugzeugen. Mit 28 Neubestellungen im Februar wuchs der massive Auftragsbestand auf über 8.700 Maschinen an. Dennoch steht der gesamte Sektor unter Druck. Externe Faktoren wie der stark gestiegene Ölpreis, der zuletzt die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritt, belasten die Kalkulationen der Fluggesellschaften und könnten die künftige Nachfrage beeinflussen.
Im direkten Vergleich zum US-Konkurrenten Boeing, der im Februar trotz technischer Probleme 51 Maschinen auslieferte, gerät Airbus kurzfristig ins Hintertreffen. Zusätzlich zur zivilen Luftfahrt versucht das Unternehmen jedoch, in Nischenmärkten zu punkten: Die Hubschrauber-Sparte sicherte sich jüngst einen Vertrag über 18 unbemannte Flugsysteme für zivile und staatliche Missionen.
Analysten bleiben zuversichtlich
Die Aktie spiegelt die aktuelle Unsicherheit wider und verlor seit Jahresbeginn bereits rund 12 Prozent an Wert. Dennoch zeigen sich viele Marktbeobachter unbeeindruckt von der aktuellen Delle. Analystenhäuser wie die Deutsche Bank, RBC und die DZ Bank bestätigten nach den jüngsten Daten ihre positiven Einschätzungen. Sie gehen davon aus, dass Airbus die Lieferprobleme im Laufe des Jahres schrittweise lösen kann und die Auslieferungsdynamik wieder anzieht.
Klarheit über die finanziellen Auswirkungen der Produktionsverzögerungen werden die kommenden Quartalszahlen liefern. Airbus wird seinen Bericht zum ersten Quartal am 28. April 2026 veröffentlichen. Bis dahin dürften vor allem Fortschritte bei den Zulieferern und die Stabilität der globalen Lieferketten die Richtung für den Aktienkurs vorgeben.
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