OHB Aktie: Starke Bilanz geliefert
Während sich die europäische Konkurrenz zu einem neuen Branchenriesen formiert, kontert OHB mit prall gefüllten Auftragsbüchern. Die gestern vorgelegte Bilanz für das Jahr 2025 zeigt deutlich, wie das Bremer Raumfahrtunternehmen dem zunehmenden Wettbewerbsdruck begegnen will.
Operatives Geschäft zieht an
Im abgelaufenen Geschäftsjahr drückte das Management erfolgreich aufs Tempo. Die Gesamtleistung kletterte um beachtliche 21 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Auch die Profitabilität verbesserte sich, was das auf 126 Millionen Euro gestiegene bereinigte EBITDA belegt. Aktionäre erleben bei der Gewinnausschüttung keine Überraschungen. Die Verwaltung plant eine unveränderte Dividende von 0,60 Euro je Anteilsschein. Das Kapital bleibt somit im Unternehmen, um das weitere Wachstum zu finanzieren.
Riesenauftrag sichert die Zukunft
Das eigentliche Highlight der Bilanz ist der massive Auftragsbestand. Mit 3,19 Milliarden Euro liegt dieser satte 34 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ein wesentlicher Treiber für dieses Polster ist ein frischer Großauftrag der Tochtergesellschaft OHB Sweden. Für 248 Millionen Euro liefert das Unternehmen 20 Kleinsatelliten für das europäische EPS-Sterna-Programm, deren Auslieferung ab 2029 geplant ist. Ergänzt durch die Rolle als Hauptauftragnehmer für die LISA-Mission der ESA positioniert sich der Konzern zunehmend als unverzichtbarer Systemanbieter in Europa.
Klare Ziele gegen den Fusionsdruck
Dieses dicke Auftragspolster ist strategisch enorm wichtig. Aktuell plant die Konkurrenz um Airbus, Thales und Leonardo eine weitreichende Fusion ihrer Raumfahrtsparten. Um in diesem verschärften Umfeld als unabhängiger Akteur zu bestehen, hat das OHB-Management einen klaren Fahrplan definiert:
- 2026: Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei 11 % EBITDA-Marge
- 2027: Steigerung auf 1,7 Milliarden Euro bei 12 % EBITDA-Marge
- Ab 2028: Überschreiten der Umsatzmarke von 2 Milliarden Euro
Die ehrgeizige Skalierung stützt sich direkt auf die Abarbeitung der bestehenden Verträge. Gelingt der geplante Fokus auf margenstärkere Satellitensysteme, hat der Bremer Konzern eine realistische Chance, seine Marktposition gegen die drohende europäische Übermacht erfolgreich zu verteidigen.
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