OHB Aktie: Auftragsflut treibt Wachstum
Der Raumfahrtkonzern OHB liefert gleich zwei gewichtige Argumente für eine positive Geschäftsentwicklung. Während die schwedische Tochtergesellschaft den größten Satelliten-Auftrag der nationalen Geschichte an Land zieht, untermauern die frischen Jahreszahlen für 2025 den Wachstumskurs. Ein prall gefülltes Auftragsbuch sichert dabei die mittelfristige Auslastung ab.
Historischer Satelliten-Auftrag
Am Mittwoch sicherte sich OHB Sweden einen Vertrag über 248 Millionen Euro für das EUMETSAT Polar System (EPS-Sterna). Das Projekt umfasst die Entwicklung und den Bau von insgesamt 20 Kleinsatelliten. Basis für diesen Zuschlag war der erfolgreiche „Arctic Weather Satellite“, den OHB zuvor in einer Zeitspanne von nur drei Jahren als Demonstrator für die ESA realisiert hatte.
Ab 2029 sollen die ersten sechs Einheiten ins All starten. Ausgestattet mit modernen Mikrowellen-Radiometern wird die Konstellation detaillierte Temperatur- und Feuchtigkeitsprofile liefern. Diese Daten dienen der Schließung von Beobachtungslücken über der Arktis und sollen globale Wettervorhersagemodelle spürbar verbessern.
Starke Bilanz und Milliarden-Polster
Parallel zu diesem operativen Meilenstein präsentierte die OHB-Gruppe ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Der Gesamtumsatz kletterte deutlich von 1,03 auf 1,24 Milliarden Euro. Auch die Profitabilität zog an. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) stieg auf 125,6 Millionen Euro, während das EBIT 84,0 Millionen Euro erreichte.
Besonders bemerkenswert ist das finanzielle Fundament für die kommenden Jahre. Der feste Auftragsbestand wuchs deutlich auf insgesamt 3,19 Milliarden Euro an und verteilt sich auf folgende Kernbereiche:
- Space Systems: 2.508 Millionen Euro
- Access to Space: 362 Millionen Euro
- Digital-Segment: 324 Millionen Euro
Dieses organische Wachstum stützt sich auf ein robustes Marktumfeld. Die europäische Raumfahrtindustrie profitiert von einem neuen ESA-Rekordbudget in Höhe von 22,3 Milliarden Euro für die Jahre 2026 bis 2028. Gleichzeitig gewinnt der Sektor Verteidigung als Auftraggeber zunehmend an Gewicht. Auf dieser Basis peilt das Management mittelfristig einen durchschnittlichen jährlichen Auftragseingang von rund drei Milliarden Euro an.
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