Der Freitag war für die deutsche Rüstungsbranche ereignisreich — und nicht nur wegen roter Vorzeichen. Mit Vincorion feierte ein weiterer Verteidigungszulieferer sein Börsendebüt in Frankfurt, während TKMS mit einem strategischen Technologiemeilenstein auf sich aufmerksam macht, der weit über das Tagesgeschehen hinausgeht.

Autonomes Unterwasserfahrzeug für die Deutsche Marine

Ende Februar übergab TKMS der Deutschen Marine in Eckernförde das „Large Unmanned Underwater Vehicle Blue Whale" — ein Gemeinschaftsprojekt der TKMS-Tochter Atlas Elektronik und dem israelischen Unternehmen Israel Aerospace Industries. Das 10,9 Meter lange, 5,5 Tonnen schwere Fahrzeug vereint Aufklärung, Sensorik und Datenfusion in einem vollständig autonomen System. Es kann Ziele über und unter der Meeresoberfläche erkennen, akustische Informationen sammeln und Seeminen auf dem Meeresgrund orten. Nach der Übergabe des ersten Exemplars soll die Serienproduktion folgen.

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Das System verdeutlicht, wohin TKMS seine Entwicklungsressourcen lenkt: in autonome Unterwassertechnologie als eigenständige Kategorie maritimer Verteidigung.

Solides Fundament, wachsende Pipeline

Operativ liefert das Unternehmen: Der Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 9,3 Prozent, der Betriebsgewinn legte um gut 35 Prozent zu. Das Management hob die Jahresprognose auf ein Umsatzwachstum von zwei bis fünf Prozent an — nach ursprünglich minus ein bis plus zwei Prozent eine spürbare Korrektur nach oben. Der Auftragsbestand überschreitet nach einem Folgeauftrag aus Norwegen mittlerweile die Marke von 20 Milliarden Euro.

Trotzdem steht die Aktie unter Druck. In den vergangenen 30 Tagen verlor sie rund 16 Prozent und notiert mit 82,85 Euro deutlich unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 94,67 Euro. Der RSI von 32 signalisiert, dass der Titel in überverkauftes Terrain gerutscht ist.

Kanadischer Milliardenauftrag als nächster Katalysator

Am 11. Mai veröffentlicht TKMS seine nächsten Quartalszahlen. Kurz danach fällt im Frühsommer die finale Vergabeentscheidung der kanadischen Regierung über zwölf konventionelle U-Boote — ein Auftrag mit einem Volumen von bis zu 37 Milliarden Euro. Angesichts eines Auftragsbestands von über 20 Milliarden Euro und einer anhaltend robusten Nachfragesituation in Europa könnte dieser Entscheid die Bewertungsdiskussion rund um TKMS neu entfachen.

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