OHB Aktie: Umsatzverdopplung im Visier
Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB leitet den Übergang zur industriellen Serienfertigung ein. Mit einem Rekord-Auftragseingang von 2,1 Milliarden Euro im Rücken präsentierte das Management am Donnerstag eine ehrgeizige Roadmap. Bis zum Jahr 2028 soll sich die Gesamtleistung des Unternehmens nahezu verdoppeln.
Volle Auftragsbücher treiben Expansion
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 bescherte dem Konzern eine Gesamtleistung von rund 1,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig wuchs der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent. Treiber dieser operativen Expansion sind Großprojekte in den Segmenten Space Systems und Aerospace. Ein am Mittwoch bestätigter Vertrag über 248 Millionen Euro für 20 Arktis-Kleinsatelliten untermauert die Positionierung des Unternehmens im „New Space“-Sektor. Dieser Ansatz fokussiert sich gezielt auf Kosteneffizienz und verkürzte Entwicklungszyklen.
Die Meilensteine bis 2028
Um den Wandel vom forschungsorientierten Systemhaus zum Serienfertiger von Satellitenkonstellationen zu vollziehen, hat der Vorstand klare finanzielle Etappenziele definiert. Das organische Wachstum stützt sich dabei auf steigende Budgets der europäischen Raumfahrtagentur ESA sowie auf höhere Verteidigungsausgaben. Die konkrete Planung sieht folgende Schritte vor:
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- 2026: Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 11 Prozent
- 2027: Steigerung der Gesamtleistung auf 1,7 Milliarden Euro
- 2028: Überschreiten der 2,0-Milliarden-Euro-Marke (Ziel: EBITDA-Marge >12 Prozent, EBIT-Marge >9 Prozent)
Börsennotierung und Synergien
Trotz der Beteiligung des Investors KKR erteilte CEO Marco Fuchs einem Rückzug von der Börse eine klare Absage. Die Notierung sichert dem Konzern die geforderte Transparenz gegenüber institutionellen und internationalen Auftraggebern. Operativ profitiert OHB zudem von der im Jahr 2025 abgeschlossenen Komplettübernahme der MT Aerospace AG. Die vollständige Integration ermöglicht es, Synergien bei der Fertigung von Trägersystemen wie dem Ariane-Programm direkt in der Konzernbilanz abzubilden.
Die prall gefüllte Projektpipeline sichert die Auslastung der mittlerweile 3.800 Mitarbeiter auf Jahre hinaus. Für die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Roadmap rückt nun das Working Capital in den Mittelpunkt. Die Abarbeitung der Großaufträge erfordert erhebliche Vorfinanzierungen, weshalb die Liquiditätsentwicklung in den kommenden Quartalen die wichtigste Kennzahl für die reibungslose Skalierung des Geschäftsmodells darstellt.
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