Das Timing könnte wahrscheinlich kaum besser sein. Während die Welt unter hohen Ölpreisen ächzt und schmerzhaft zu spüren bekommt, wie gefährlich die Abhängigkeit von Energieimporten sein kann, kündigt die Österreichische Post einen Ausbau ihrer E-Lkw-Flotte an. Schon seit knapp zwei Jahren setzt das Unternehmen solche Fahrzeuge ein. Zwei davon pendeln regelmäßig zwischen Wien-Inzersdorf und dem Flughafen Wien. Außerdem fanden Tests auf zahlreichen weiteren Strecken statt.

Betrieben werden die Fahrzeuge ausschließlich mit erneuerbarer Energie aus Österreich und geladen wird an eigens dafür errichteten Schnellladestationen. Die Österreichische Post scheint damit gute Erfahrungen gemacht zu haben und investiert nun mit Unterstützung der EU und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft über 1,7 Millionen Euro in weitere Fahrzeuge.

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Die Österreichische Post geht weiter voran

Zwei neue E-Lkw sollen in den Logistikzentren in Kalsdorf bei Graz sowie in Vomp zum Einsatz kommen. Zwei weitere elektrische Lkw kommen nach Wien, sodass dort künftig vier solche Fahrzeuge im Einsatz sein werden. Transportiert werden sollen Pakete, Briefe und weitere Sendungen von den Postfilialen zu den Zustellbasen. Die Österreichische Post setzt damit ihren langjährigen Kurs hin zu mehr Elektromobilität und damit weniger CO2-Ausstoß konsequent fort.

Das wird sich in den Bilanzen eher nicht allzu deutlich bemerkbar machen. Doch gerade in Zeiten galoppierender Ölpreise lassen sich mittelfristig natürlich Einsparpotenziale erkennen, wenn der Anteil an elektrischen Fahrzeugen zunimmt. Das reicht noch nicht, um die Anleger in euphorische Kauflaune zu versetzen. Angesichts der jüngsten Kapriolen an den Märkten konnte die Aktie der Österreichischen Post sich aber gut behaupten.

Aufwärtstrend intakt

Auf Wochensicht reicht es bei einem Kurs von 33,85 Euro am Dienstagmorgen immerhin für ein kleines Plus von zwei Prozent. Höchststände oberhalb von 35 Euro bleiben momentan zwar noch etwas entfernt. Im Chart bleibt der generelle Aufwärtstrend aber klar erhalten und Rückschläge aus dem letzten Jahr wurden längst überwunden.

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