Das Spiel beginnt von Neuem und was kommt nach dem annus horribilis auf Europas Autobauer zu?
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Wenn man das Börsegeschehen über die Zeit betrachtet, sieht man immer wieder gewisse Modeerscheinungen. Sozialisiert wurde mein Börsebild von einer Phase, da sollten es Unternehmen den an Anlegern ausgegeben Rat gleichtun, und möglichst diversifizieren - möglichst breit aufgestellt sein, um Konjunkturschwankungen etc. besser ausgleichen zu können. Namen dieser Zeit waren etwa die Briten Hanson Trust und Trafalgar House (wer erinnert sich noch?) - Konglomerat war das Zauberwort.
Dann kam der Shareholder-Value in Form aktivistischer Investoren auf und die Breite im Unternehmens-Portfolio wurde als Hemmschuh angesehen: lieber sollten verfügbare Mittel in die jeweiligen Bestperformer fließen, als Nachzügler mitzufüttern. Es kam in der Folge zur Auflösung der nun als negativ angesehenen Konglomeraten (und sicher hatten sich auch einige im Größenwahn vergaloppiert).
Ob der Auflösungsschritt nun richtig oder falsch war, lässt sich wohl nicht verifizieren. Verifizieren lässt sich aber, dass so gut wie keines der dann nicht mehr unter dem Dach einer Holding agierenden Unternehmen reüssierte. Selbst eine Imperial Tobacco (ein Hanson-Erbe) ist heute nicht einmal mehr gelistet. Vom einstmals stolzen Bauriesen Trafalgar House gibt’s noch das schlussendlich geschrumpfte Kerngeschäft in Form einer Immobilienaktie ... im Pennybereich. Danach kam übrigens eine Phase, in der die nun hochspezialisierten Unternehmen teils nicht wussten, wohin das Geld noch investiert werden könnte - womit die Diversifikation wieder opportuner wurde (wenn auch mehr vertikal als horizontal).
Warum mir das heute einfällt? Unilever entstand laut Wikipedia 1929/1930 durch die Fusion des niederländischen Margarineproduzenten Margarine Unie und des britischen Seifenherstellers Lever Brothers. Der Zusammenschluss der beiden Giganten erfolgte, um sich durch die gemeinsame Nutzung von Rohstoffen wie Palmöl bessere Einkaufskonditionen zu sichern. Heute bestätigt Unilever Gespräche mit dem US-Gewürzhersteller McCormick & Co, ob nicht dieser sein Lebensmittelgeschäft übernehmen möchte. Übrigbleiben würden Körperpflegemarken wie Axe und Dove, Signal-Zahncreme sowie Reiniger wie Viss, Domestos ... irgendwie Lever Brothers halt 100 Jahre später.
Austriacard Holding expandiert in den USA, die Post in Salzburg - Marinomed braucht Geld, OMV bekommt davon weniger - Analyse zu Palfinger - Insider bei Gallmetzer HealthCare ... was kommt nach dem annus horribilis auf Europas Autobauer zu? Und Seltene Erden in einem Produkt verpackt.
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