Am Dienstag hat die NVIDIA an den Märkten kaum Bewegung produziert. Zunächst waren es 0,01 % Plus, dann 0,1 % Minus. Bei rund 150,91 Euro bleibt die Aktie formal zwischen Baum und Borke: Es fehlen 2 % zur 200-Tage-Linie. Aber das Unternehmen entwickelt sich jetzt, aktuell zum Thema Upscaling.

Mit DLSS 5 läutet NVIDIA eine völlig neue Ära ein, die weit über das bloße Glätten von Kanten oder das Erfinden neuer Zwischenbilder hinausgeht. Bisher war DLSS vor allem ein nützlicher Performance-Boost, der aus einer niedrigen Auflösung ein scharfes 4K-Bild zauberte. Doch die neue Version greift deutlich tiefer in die Werkzeugkiste der Grafik-Engines.

Der „GPT-Moment“ für die Grafikkarte

NVIDIA-Chef Jensen Huang bezeichnet DLSS 5 als den „GPT-Moment“ der Computergrafik. Im Kern steht das sogenannte „Neural Rendering“. Dabei nutzt die KI die 3D-Daten des Spiels als reine Blaupause. Anstatt nur vorhandene Pixel hochzuskalieren, interpretiert die Künstliche Intelligenz die gesamte Szene in Echtzeit neu. Sie fügt komplexe Details bei der Lichtberechnung, der Lichtbrechung auf der Haut oder der Darstellung feiner Stoffe hinzu. Das Ergebnis ist eine Optik, die an Hollywood-VFX erinnert und die Grenze zwischen Spiel und Realität fast vollständig verschwinden lässt.

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Kritik am „KI-Look“ und künstlerische Freiheit

Doch nicht alle sind von der neuen Wunderwaffe uneingeschränkt begeistert. In der Gaming-Community regt sich bereits Widerstand gegen den sogenannten „KI-Slop“. Erste Demos lassen vermuten, dass die Technik Gesichter von Charakteren und die allgemeine Lichtstimmung massiv verändert. Kritiker befürchten, dass die ursprüngliche künstlerische Vision der Entwickler verloren geht, wenn ein Algorithmus eigenmächtig entscheidet, wie ein Bartschatten fällt oder wie intensiv eine Lichtquelle strahlt.

Herbst 2026: Der Startschuss für die neue Generation

Trotz der hitzigen Diskussionen stehen die großen Namen der Branche bereits in den Startlöchern. Publisher wie Ubisoft, Capcom und Bethesda haben ihre Unterstützung für DLSS 5 zugesagt. Titel wie Starfield, Assassin’s Creed Shadows oder Resident Evil sollen durch das neue KI-Modell einen gewaltigen Sprung machen. Geplant ist der Release für Herbst 2026.

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