Nvidia geriet am vergangenen Freitag zum Wochenschluss unter Druck. Die Aktie verlor mehr als 2,2 % und fiel auf 153,91 Euro zurück. Damit unterschritt der Kurs die zuvor vielfach beachtete Marke von 160 Euro. Zusätzlich rutschte das Papier unter den GD100, der rund 2,8 % über dem aktuellen Kurs verlief. Dieser Schritt verschlechterte das mittelfristige Chartbild. Gleichzeitig blieb die Aktie oberhalb des GD200, der als langfristiger Indikator gilt. Von einem strukturellen Bruch konnte daher keine Rede sein, doch die Delle vor den anstehenden Quartalszahlen am 25. Februar fiel auf.

Ein Auslöser für die vorsichtigere Stimmung lag in einer Nachricht aus dem Umfeld von OpenAI. Das Unternehmen testete eine Version seines Modells auf Hardware eines anderen Anbieters. Berichten zufolge lief GPT 5.3 Codex Spark auf Chips von Cerebras Systems. Dieser Anbieter befand sich noch nicht an der Börse und plante einen Börsengang im zweiten Quartal 2026. Für Nvidia bedeutete dieser Test zumindest symbolisch eine Abkehr eines wichtigen Partners.

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Der Markt interpretierte die Diversifizierung als Signal. Große KI-Akteure suchten offenbar nach Alternativen, um Abhängigkeiten zu reduzieren. Zwar beschrieben Berichte das getestete Modell als schneller, jedoch weniger leistungsfähig in anderen Bereichen. Dennoch blieb die Frage, ob ein neuer Wettbewerber im Hochleistungssegment dauerhaft Fuß fassen konnte. Die unmittelbare Reaktion am Markt blieb moderat, doch die Diskussion über Preismacht und Marktanteile gewann an Intensität.

Gleichzeitig zeigte ein Blick nach Taiwan, wie stark die gesamte Lieferkette vom KI-Geschäft profitierte. Die dortige Statistikbehörde hob die Wachstumsprognose für 2026 von 3,54 % auf 7,71 % an. Hintergrund waren hohe Investitionen internationaler Cloud Anbieter in Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Besonders TSMC profitierte als zentraler Fertigungspartner von Nvidia. Die taiwanischen Exporte sollten laut Prognose um mehr als 22 % steigen.

Auch im Technologiesektor insgesamt zeigte sich Nervosität. Unternehmen wie Amazon und Microsoft verloren seit ihren Höchstständen jeweils über 20 %. Hintergrund waren Zweifel an der kurzfristigen Rendite massiver KI-Investitionen. Da diese Konzerne zu den wichtigsten Abnehmern von Nvidia Chips zählten, verfolgte der Markt deren Investitionspläne genau.

Analysten hielten dennoch an Kurszielen zwischen 180 und 200 Euro fest. Die Bewertung spiegelte weiterhin hohe Erwartungen an das KI Geschäft wider. Die anstehenden Quartalszahlen am 25. Februar rückten damit stärker in den Mittelpunkt. Bis dahin blieb die Aktie in einer angespannten Lage zwischen technischer Schwäche und operativer Stärke.

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