Nvidia setzt kurz vor den nächsten Quartalszahlen ein klares Ausrufezeichen: Eine mehrjährige, „multigenerationale“ Partnerschaft mit Meta soll den Einsatz von KI-Hardware in Rechenzentren massiv ausweiten. Für Anleger kommt das zur rechten Zeit, denn am 25. Februar legt der Chipkonzern Zahlen vor. Wie groß ist dieser Auftrag wirklich – und was sagt er über die Nachfrage nach Nvidias neuer Chip-Generation aus?

Meta baut mit Millionen Chips

Meta will über seine Hyperscale-Rechenzentren hinweg Millionen Nvidia-GPUs und -CPUs ausrollen. Laut Mitteilung umfasst die Vereinbarung On-Premises-, Cloud- und KI-Infrastruktur.

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Konkret geht es um Millionen Blackwell-GPUs sowie die nächste Generation „Rubin“, die zuletzt in Produktion gegangen ist. Dazu kommen Arm-basierte Grace-CPUs und die angekündigten Vera-CPUs, deren Einsatz ab 2027 geplant ist. Teil des Pakets sind außerdem Nvidias Spectrum‑X‑Ethernet-Netzwerktechnologie sowie „Confidential Computing“-Funktionen für WhatsApp.

Ein wichtiger Punkt: Meta will als erstes Unternehmen Grace-CPUs in großem Stil als eigenständige Prozessoren einsetzen – also nicht nur in klassischen Server-Konfigurationen zusammen mit GPUs. CNBC zitiert dazu Halbleiteranalyst Ben Bajarin (Creative Strategies), der den Deal „sicherlich im zweistelligen Milliardenbereich“ verortet. Zudem dürfte ein erheblicher Teil von Metas Investitionsausgaben in diesen Nvidia-Ausbau fließen.

Meta hatte im Januar angekündigt, 2026 bis zu 135 Mrd. US-Dollar für KI-Infrastruktur auszugeben. Darüber hinaus steht ein Rahmen von 600 Mrd. US-Dollar für US-Rechenzentren bis 2028 im Raum.

Kursreaktion und Branchen-Echo

Nach der Ankündigung legte die Aktie zu. Reuters zufolge stieg sie gestern um 1,6% und stützte damit auch breitere Indizes an der Wall Street. Laut Yahoo Finance schloss das Papier gestern bei 187,98 US-Dollar, nach 184,97 US-Dollar am Vortag.

Auch Wettbewerber blieben nicht unbeeinflusst: AMD verlor laut CNBC rund 4% – ein Hinweis darauf, wie empfindlich der Markt auf Verschiebungen bei großen KI-Infrastruktur-Budgets reagiert.

Quartalszahlen rücken näher

Der Blick richtet sich nun auf den Quartalsbericht für das fiskalische Q4 2026, der am 25. Februar nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden soll (das Quartal endete im Januar). Die Meta-Vereinbarung sendet dabei ein Nachfrage-Signal für Blackwell, das laut CNBC seit Monaten mit Rückständen ausgeliefert wird, und zugleich für Rubin als nächste Produktwelle.

Trotz des ausgebauten Nvidia-Verhältnisses bleibt Meta allerdings nicht exklusiv: Das Unternehmen entwickelt eigene Chips, nutzt auch AMD-Produkte und prüfte Berichten zufolge im November zudem den Einsatz von Googles Tensor Processing Units für Rechenzentren ab 2027.

Am 25. Februar dürfte deshalb besonders wichtig werden, wie Nvidia die Versorgungslage rund um Blackwell und Rubin einschätzt – und ob das Unternehmen weitere große Unternehmenskunden-Deals in Aussicht stellt.

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