Die Nvidia-Aktie legte gestern nachbörslich um 1,75 Prozent zu, nachdem der Konzern eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit Meta Platforms verkündet hatte. Doch die Freude wird getrübt: Während Nvidia-Chef Jensen Huang von der weltweit größten KI-Infrastruktur bei Meta schwärmt, brechen die Kurse der Wettbewerber ein – ein Zeichen dafür, wie stark die Marktmacht des Chip-Riesen bereits geworden ist.

Meta setzt massiv auf Blackwell und Rubin

Meta wird in den kommenden Jahren Millionen von Nvidias Blackwell- und Rubin-GPUs sowie Nvidia-CPUs in hyperscale Rechenzentren verbauen. Erstmals kommen dabei Nvidias Grace-CPUs in großem Maßstab zum Einsatz, die deutliche Effizienzgewinne versprechen. Auch die neuen Vera-CPUs könnten ab 2027 im großen Stil folgen. Zudem integriert Meta Nvidias Spectrum-X Ethernet-Switches in seine Netzwerkinfrastruktur.

Besonders brisant: Meta nutzt Nvidia Confidential Computing für WhatsApp, um KI-Funktionen bei voller Datenschutzgarantie zu ermöglichen. Diese Technologie soll künftig auf weitere Meta-Dienste ausgeweitet werden. „Niemand setzt KI im Maßstab von Meta ein", kommentierte Huang. Die Partnerschaft zeigt, wie unverzichtbar Nvidias Technologie für die größten Tech-Konzerne geworden ist.

AMD und Arista unter Druck

Die Kehrseite der Medaille: AMD verlor nachbörslich drei Prozent, Arista Networks brach sogar um elf Prozent ein. Die erweiterte Nvidia-Meta-Partnerschaft dürfte die Chancen für AMD deutlich schmälern, in Metas KI-Infrastruktur Fuß zu fassen. Für Nvidia hingegen festigt der Deal die Dominanz im lukrativsten Segment des Chip-Markts.

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Parallel dazu wurde bekannt, dass Softbank seine gesamte Nvidia-Beteiligung im Oktober 2025 für 5,8 Milliarden Dollar verkauft hat – die Mittel flossen in OpenAI-Investments. Eine taktische Umschichtung, die zeigt, wie heiß der KI-Sektor insgesamt läuft.

Analysten sehen weiteres Kurspotenzial

Trotz leichter Gewinnmitnahmen im laufenden Jahr – die Aktie steht aktuell bei rund 183 Dollar und damit knapp zwei Prozent im Minus – bleiben die Experten optimistisch. Citi bestätigte sein Kaufrating mit Kursziel 270 Dollar und erwartet für das abgelaufene Januar-Quartal einen Umsatz von 67 Milliarden Dollar, deutlich über den Konsenserwartungen von 65,6 Milliarden Dollar. Für das April-Quartal rechnet Citi mit 73 Milliarden Dollar Erlösen.

Wedbush Securities argumentiert, dass der jüngste Tech-Rücksetzer überzogen sei. Der KI-Investitionszyklus stehe erst am Anfang – im dritten Jahr eines voraussichtlich zehnjährigen Ausbaus. Für 2026 prognostizieren die Analysten allein bei den großen Tech-Konzernen Investitionsausgaben von rund 650 Milliarden Dollar. Die Bilanzvorlage am 25. Februar dürfte zeigen, ob Nvidia diese hohen Erwartungen erneut übertreffen kann.

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