Nvidia gewinnt in dieser Woche an Fahrt. Grund ist eine umfangreiche Partnerschaft mit Meta Platforms, die dem Chipriesen kurz vor der Vorlage der Quartalszahlen am 25. Februar zusätzlichen Rückenwind verschafft.

Milliarden-Deal über mehrere Chip-Generationen

Am 17. Februar gaben Nvidia und Meta eine strategische Zusammenarbeit über mehrere Jahre und Chip-Generationen bekannt. Meta setzt dabei auf Millionen von Nvidias Blackwell- und Rubin-GPUs sowie auf Grace- und Vera-CPUs und Spectrum-X-Netzwerktechnologie.

Die Chips werden in Metas Rechenzentren sowohl für das Training als auch für den Betrieb von KI-Modellen eingesetzt. Finanzielle Details nannten die Unternehmen nicht. Ein Analyst schätzt das Volumen des Deals laut Reuters auf rund 50 Milliarden Dollar.

Wichtige Eckdaten:
- Quartalszahlen: 25. Februar 2026 (nach Börsenschluss)
- Konsensschätzung Q4-Umsatz: 65,6 Milliarden Dollar
- Meta-Deal: Millionen Blackwell- und Rubin-GPUs über mehrere Jahre
- Bisherige Meta-Bestellung: 350.000 H100-Chips bis Ende 2024, Zugang zu 1,3 Millionen GPUs bis Ende 2025

Zuckerberg setzt auf "persönliche Superintelligenz"

Meta-Chef Mark Zuckerberg begründete die Partnerschaft mit dem Ziel, „jedem Menschen auf der Welt persönliche Superintelligenz zu liefern". Nvidia-CEO Jensen Huang betonte die enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Prozessoren, Grafikchips, Netzwerktechnik und Software.

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Die Kooperation ist eine deutliche Ausweitung der bestehenden Beziehung. Meta hatte bereits geschätzt, bis Ende 2024 rund 350.000 H100-Chips zu erwerben und bis Ende 2025 Zugriff auf insgesamt 1,3 Millionen GPUs zu haben.

Analysten erwarten kräftiges Wachstum

Für das vierte Geschäftsquartal rechnet die Wall Street im Schnitt mit Erlösen von 65,6 Milliarden Dollar und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,52 Dollar. Das entspräche jeweils einem Plus von etwa 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Citigroup-Analyst Atif Malik geht in einer aktuellen Einschätzung von einem Januar-Quartalsumsatz von 67 Milliarden Dollar aus – über dem Konsens. Er erwartet, dass die Hochlaufphase der B300- und Rubin-Plattform das Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte 2026 beschleunigt.

Allerdings zeigt ein Blick zurück: Nach drei der letzten vier Quartalsberichte fiel die Aktie trotz übertroffener Erwartungen. Einige Beobachter bleiben daher vorsichtig.

Huang sagt Indien-Reise kurzfristig ab

Jensen Huang nahm diese Woche nicht am India AI Impact Summit teil. Laut Nvidias Medienagentur in Indien musste der CEO die Reise aus „unvorhergesehenen Gründen" absagen. Stattdessen leitete Executive Vice President Jay Puri die Unternehmensdelegation bei der Veranstaltung.

Am 25. Februar wird sich zeigen, ob die Partnerschaft mit Meta und die erwarteten Quartalszahlen die jüngste Kursentwicklung stützen können.

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