Nvidia handelt nahe Allzeithochs. Der Grund: CEO Jensen Huang rechnet mit einem KI-Infrastruktur-Zyklus, der weitere sieben bis acht Jahre dauern wird. Diese Prognose befeuert die Erwartungen an anhaltend hohe Nachfrage nach Nvidia-Chips bis weit in die 2030er Jahre.

Wichtigste Fakten:
* Aktienkurs: ~190 US-Dollar (Schlusskurs 9. Februar 2026)
* Marktkapitalisierung: ~4,5 Billionen US-Dollar
* Nächster Earnings-Termin: 25. Februar 2026
* Goldman Sachs Kursziel: 250 US-Dollar

Infrastruktur-Zyklus verlängert sich

Der jüngste Kursanstieg folgt direkt auf Huangs Aussagen zur langfristigen Nachfrage. Der CEO beschreibt den Aufbau von KI-Rechenzentren als generationenübergreifenden industriellen Wandel – keine kurzfristige Mode. Diese Einschätzung entkräftet Befürchtungen eines zyklischen Höhepunkts.

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Die großen Hyperscaler stützen diese Sichtweise mit massiven Investitionsplänen für 2026. Alphabet plant Ausgaben zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar. Amazon signalisiert sogar Budgets von über 200 Milliarden US-Dollar. Beide Summen fließen direkt in Nvidias Hardware-Ökosystem.

HBM4-Produktion startet

Anfang Februar traf sich SK Group-Chairman Chey Tae-won mit Jensen Huang in Kalifornien. Thema: die Lieferung von HBM4-Speicher der nächsten Generation und künftige AI-Produkte.

Samsung Electronics beginnt in der dritten Februarwoche 2026 weltweit als erster Hersteller mit der Massenproduktion von HBM4-Speicher. Diese Komponente ist entscheidend für Nvidias kommende "Vera Rubin"-Chip-Architektur. Parallel dazu hat die Deutsche Telekom ein neues KI-Rechenzentrum in München eröffnet – ausgestattet mit Nvidia-Technologie.

Analysten und Quartalszahlen

Goldman Sachs bekräftigte ein Kursziel von 250 US-Dollar und verwies auf den mehrjährigen Investitionszyklus. Am 25. Februar folgen die Quartalszahlen. Analysten erwarten deutliches Umsatzwachstum, getrieben durch Blackwell-Systeme und die anstehende Rubin-Plattform.

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