Nvidia Aktie: Rally vor den Zahlen
Nvidia nimmt kurz vor dem entscheidenden Quartalsbericht wieder Fahrt auf. Während der Chiphersteller auf den 25. Februar zusteuert, liefern die größten Kunden des Konzerns die entscheidenden Argumente für Optimismus. Amazon, Alphabet und Meta haben ihre massiven Investitionspläne für 2026 offengelegt – und diese Summen spielen Nvidia als Marktführer direkt in die Hände.
Milliarden-Investitionen der Kunden
Die jüngsten Berichte der US-Tech-Giganten lassen kaum Zweifel an der anhaltenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Amazon plant laut CEO Andy Jassy für 2026 Investitionen (Capex) von rund 200 Milliarden Dollar, getrieben durch eine "sehr hohe Nachfrage". Alphabet will seine Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppeln und plant ein Budget zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar ein. Auch Meta Platforms zieht nach und veranschlagt bis zu 135 Milliarden Dollar.
Diese aggressive Ausgabenpolitik ist für Nvidia von zentraler Bedeutung. Da der Konzern schätzungsweise 92 Prozent des Marktes für Rechenzentrums-GPUs kontrolliert, dürfte ein erheblicher Teil dieser Budgets in die Auftragsbücher von Nvidia fließen. Dies spiegelt sich auch im Kurs wider, der aktuell bei 191,27 US-Dollar notiert und sich damit wieder dem 52-Wochen-Hoch von 199,05 US-Dollar annähert.
Abhängigkeit und Wachstum
Am 25. Februar wird sich zeigen, ob diese Dynamik bereits im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 angekommen ist. Nvidia selbst prognostiziert ein Umsatzwachstum von etwa 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was eine Beschleunigung im Vergleich zum dritten Quartal bedeuten würde. Investoren achten hierbei besonders auf die Kundenkonzentration: Analysen zufolge sind allein vier Unternehmen – Microsoft, Meta, Amazon und Alphabet – für rund 40 Prozent der Nvidia-Umsätze verantwortlich.
China und neue Architektur
Neben dem Kerngeschäft in den USA rückt auch der chinesische Markt wieder in den Fokus. Nachdem Exportbeschränkungen den dortigen Umsatzanteil drastisch reduziert hatten, ermöglichen neue regulatorische Freigaben nun den Verkauf der H200-Chips in China, was zusätzliche Erlöse generieren könnte. Technologisch blickt das Unternehmen bereits in die Zukunft: Die Produktion der nächsten Chip-Architektur "Rubin", die auf die aktuelle Blackwell-Generation folgt, läuft bereits und soll im laufe des Jahres kommerziell starten.
Der entscheidende Impuls für die weitere Kursentwicklung steht nun unmittelbar bevor. Nach Börsenschluss am 25. Februar legt Nvidia die offiziellen Zahlen vor, gefolgt von einer Telefonkonferenz um 17:00 Uhr ET. Dann wird sich klären, ob das Unternehmen seine eigene Prognose erneut übertreffen kann.
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