Nvidia Aktie: Gegenwind nimmt zu
Nvidia erlebt einen schwierigen Start in den Februar 2026. Der Chip-Gigant steht an mehreren Fronten unter Zugzwang: Während Investoren über den Status der gewaltigen OpenAI-Partnerschaft rätseln, hakt es gleichzeitig bei den Export-Lizenzen für China. Die Aktie reagierte mit deutlichen Verlusten auf die unsichere Gemengelage und verlor auf Wochensicht rund 10 Prozent an Wert.
Unklarheit bei Milliarden-Deals
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Verhältnis zum KI-Vorreiter OpenAI. Berichten zufolge steht Nvidia kurz davor, rund 20 Milliarden US-Dollar in den ChatGPT-Entwickler zu investieren – es wäre die bisher größte Einzelinvestition in das Startup. Doch die Nachricht wird von Unstimmigkeiten bei einer deutlich größeren Vereinbarung überschattet.
Ein im September 2025 angekündigtes Projekt, bei dem bis zu 100 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren fließen sollten, kommt offenbar nicht voran. CEO Jensen Huang soll die ursprüngliche Summe intern inzwischen als „unverbindlich“ bezeichnet haben. Zwar bemühen sich beide Seiten öffentlich um Schadensbegrenzung – Huang betonte, es gebe „kein Drama“ – doch die Diskrepanz zwischen den ursprünglichen Ankündigungen und dem aktuellen Stand sorgt für Verunsicherung am Markt.
Regulatorische Hürden in China
Zusätzliche Belastung kommt aus Washington. Die Verhandlungen mit der Trump-Administration über Chiplieferungen an chinesische Kunden wie ByteDance sind ins Stocken geraten. Der Streitpunkt sind strikte „Know-Your-Customer“-Regeln, mit denen die US-Regierung eine militärische Nutzung der Hochleistungschips ausschließen will.
Nvidia lehnt die aktuellen Vorschläge ab und argumentiert mit der Wettbewerbsfähigkeit. Ein Sprecher warnte, dass Kunden auf ausländische Alternativen ausweichen würden, sollten die Auflagen kommerziell nicht praktikabel sein. Solange hier keine Einigung erzielt wird, bleiben wichtige Umsätze im chinesischen Markt in der Schwebe.
Kursrutsch vor den Zahlen
Die Kombination aus geopolitischen Spannungen und Fragezeichen hinter der Deal-Pipeline hat deutliche Spuren im Chart hinterlassen. Die Aktie fiel in der ersten Februarwoche unter hohem Handelsvolumen und schloss zuletzt bei 171,88 US-Dollar. Damit hat sich das Papier weiter von seinem 52-Wochen-Hoch bei rund 199 US-Dollar entfernt.
Der nächste entscheidende Impuls wird nun für den 25. Februar 2026 erwartet. Dann legt Nvidia die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal vor und schließt damit ein Geschäftsjahr ab, für das das Management einen Gesamtumsatz von rund 213 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt hatte.
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