Commerzbank Aktie: Marktgeschehen abwarten
In wenigen Tagen liefert die Commerzbank die Fakten, an denen sich die jüngste Kursdelle messen lassen muss. Denn technisch hat die Aktie zuletzt an Schwung verloren – und im europäischen Bankenvergleich wirkt sie zum Jahresstart auffällig blass. Entscheidend wird, ob die Jahreszahlen 2025 genug Rückenwind liefern, um den kurzfristigen Abwärtstrend zu drehen.
Kursbild: Kurzfristig unter Druck
Charttechnisch gab es gestern ein klares Signal: Die Aktie liegt mit 34,01 € unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 35,42 €. Das passt zu der im Quelltext beschriebenen Entwicklung, dass der Titel Anfang Februar die 50-Tage-Linie nach unten gekreuzt hat. Gleichzeitig bleibt der mittel- bis längerfristige Rahmen stabiler: Gegenüber dem 200-Tage-Durchschnitt (32,17 €) notiert der Kurs noch im Plus.
Auch die Kennzahlen wirken eher „neutral“ als überhitzt: Ein RSI von 45,6 deutet weder auf starke Überkauft- noch auf starke Überverkauft-Signale hin.
Wichtige Kurs-Fakten auf einen Blick:
- Kurs heute: 34,01 € (gestern: 33,79 €)
- Seit Jahresanfang: -6,57%
- 12 Monate: +79,33%
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch (41,58 €): -18,21%
Unterm Strich: Nach der starken Rally im Vorjahr ist die Aktie 2026 bislang in der Defensive – während der Quelltext gleichzeitig betont, dass andere Banken in Europa zum Jahresstart besser laufen.
11. Februar: Was die Bilanz liefern muss
Am 11. Februar 2026 steht die Bilanzpressekonferenz zu Q4/2025 und dem Geschäftsjahr 2025 an. CEO Bettina Orlopp und CFO Carsten Schmitt präsentieren die Zahlen. Der vollständige Geschäftsbericht 2025 folgt am 25. März 2026.
Warum dieser Termin so wichtig ist? Weil der Markt die Ergebnisse an klaren Vergleichsgrößen ausrichtet: Im Vorjahr meldete die Bank für Q4 2024 ein Nettoergebnis von 750 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2024 stand ein Rekordgewinn von rund 2,68 Mrd. Euro zu Buche. Für 2025 hatte das Management laut Quelltext ein Nettoergebnis von 2,4 Mrd. Euro nach Restrukturierungskosten in Aussicht gestellt.
Die zentrale Frage für Anleger lautet damit: Bestätigt die Bilanz den eingeschlagenen Ergebnispfad – oder entstehen neue Zweifel an der Ertragskraft? Genau daran dürfte sich auch die kurzfristige Kursrichtung orientieren.
Dividende, Zinsüberschuss, Ausblick – und UniCredit im Hintergrund
Inhaltlich werden bei der Vorlage laut Quelltext vor allem drei Punkte im Fokus stehen:
- Dividendenvorschlag: Wie die Ausschüttung für 2025 ausfällt
- Zinsüberschuss: Entwicklung im veränderten Zinsumfeld
- Ausblick 2026: Prognose für das laufende Jahr
Im Hintergrund bleibt außerdem das UniCredit-Thema relevant: Die italienische Großbank hält einen signifikanten Anteil, das Übernahmethema ist zuletzt zwar ruhiger geworden, gilt aber weiterhin als Bewertungsfaktor. Zugleich hat sich die Bundesregierung wiederholt gegen eine feindliche Übernahme positioniert.
Am 11. Februar bekommt der Markt somit gleich mehrere „Kurs-Treiber“ in einem Paket: die finalen 2025er-Zahlen, den Dividendenvorschlag und den konkreten Blick nach vorn auf 2026.
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