Bayer liefert bei Asundexian klinisch überzeugende Daten – und genau darauf haben viele Investoren gewartet. Denn in der Pharmasparte zählt nicht nur die Forschung, sondern am Ende auch die Frage: Wie schnell wird daraus ein Umsatztreiber? Gleichzeitig zeigt eine neue Stimmrechtsmitteilung, dass Goldman Sachs seine Position ausgebaut hat.

Asundexian: 26% weniger Schlaganfälle

Im Mittelpunkt stehen die finalen Daten der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie OCEANIC‑STROKE, die gestern (5. Februar) auf der International Stroke Conference in New Orleans präsentiert wurden. Der Gerinnungshemmer Asundexian senkte das Risiko eines wiederkehrenden ischämischen Schlaganfalls signifikant um 26% gegenüber Placebo. Wichtig für die Praxis: Laut den vorgelegten Daten zeigte sich kein erhöhtes Risiko für schwere Blutungen.

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Bayer bekräftigte in einer Analystenkonferenz am Freitag zudem das „Blockbuster-Potenzial“ – gemeint sind jährliche Umsätze von mehr als 1 Milliarde Euro. An der Börse kam das an: Die Aktie notiert heute bei 45,80 Euro und liegt damit nur noch rund 2% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 46,73 Euro.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Studie: Phase III OCEANIC‑STROKE (finale, zulassungsrelevante Daten)
- Wirksamkeit: 26% geringeres Risiko für wiederkehrenden ischämischen Schlaganfall (vs. Placebo)
- Sicherheit: kein erhöhtes Risiko für schwere Blutungen
- Bayers Einordnung: „Blockbuster-Potenzial“ (> 1 Mrd. Euro Jahresumsatz als Größenordnung)
- Aktie: 45,80 € (nahe am 52‑Wochen‑Hoch von 46,73 €)

Umsatzpotenzial: Bayer bleibt (noch) vorsichtig

Trotz der starken klinischen Botschaft hält sich der Konzern bei einer konkreten Umsatzprognose für Asundexian zurück. Der Grund ist nachvollziehbar: Wie groß der kommerzielle Hebel am Ende wirklich wird, hängt laut Bayer von den Zulassungsbedingungen und den globalen Preisverhandlungen ab.

Strategisch ist der Wirkstoff besonders relevant, weil einige bestehende Umsatzträger zunehmend unter Generika-Druck geraten. Asundexian könnte hier perspektivisch eine Lücke schließen – aber Bayer will sich zeitlich und finanziell noch nicht festnageln lassen.

Goldman Sachs meldet höheren Stimmrechtsanteil

Neben den Studiendaten spielte zum Wochenausklang auch die Aktionärsseite eine Rolle. Am 5. Februar wurde eine Stimmrechtsmitteilung veröffentlicht, wonach Goldman Sachs seit dem 30. Januar 2026 die Schwelle von mehr als 3% überschritten hat.

Eine weitere Mitteilung von heute (6. Februar) beziffert den Gesamtstimmrechtsanteil von The Goldman Sachs Group, Inc. auf 6,97% (Schwelle erreicht am 2. Februar). Dieser Anteil setzt sich zusammen aus:
- 0,21% direkt gehaltenen Aktien
- 6,76% über Instrumente

Der nächste konkrete Termin steht ebenfalls fest: Am 25. Februar 2026 will Bayer die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlichen.

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