Die DroneShield-Aktie beendete die Handelswoche mit einem Kursrutsch. Der australische Drohnenabwehr-Spezialist verlor am Freitag 9,09 Prozent und schloss bei 2,90 AUD. Damit hat sich die Talfahrt seit dem Allzeithoch im Oktober beschleunigt.

Kernpunkte der aktuellen Entwicklung:

  • Aktie notiert 56,8 Prozent unter Rekordhoch von 6,71 AUD (Oktober 2025)
  • Verkaufspipeline von 2,55 Milliarden AUD auf 2,09 Milliarden AUD reduziert
  • US-CEO Matt McCrann zurückgetreten
  • Insider-Verkäufe von rund 70 Millionen AUD im November

Vom Rekord in die Korrektur

Seit dem Höchststand bei 6,71 AUD im Oktober 2025 hat die Aktie mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Die jüngste Verkaufswelle wird von mehreren Faktoren getrieben, die seit Ende Januar auf das Papier drücken.

Im Fokus steht die deutlich geschrumpfte Verkaufspipeline. Das Unternehmen meldete im Januar ein Auftragsvolumen von 2,09 Milliarden AUD – ein Rückgang von 460 Millionen AUD gegenüber der Oktober-Prognose. Diese Revision hat das Vertrauen der Investoren in die Wachstumsperspektiven erschüttert.

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Führungswechsel und Insider-Aktivität

Zusätzlich belastet der Rücktritt von US-CEO Matt McCrann die Stimmung. Die Personalentscheidung fällt zeitlich zusammen mit umfangreichen Aktienverkäufen durch das Management. CEO und Chairman trennten sich im November von Anteilen im Wert von etwa 70 Millionen AUD.

Diese Kombination aus Führungswechsel und Insider-Verkäufen hat eine vorsichtige Haltung bei Anlegern ausgelöst. Marktbeobachter werten die Transaktionen als Signal für mögliche operative Herausforderungen.

Starke Zahlen, schwache Perspektiven

Der Kontrast zur operativen Performance ist deutlich. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete DroneShield einen Umsatzsprung von 277 Prozent auf 216,5 Millionen AUD. Das Wachstum spiegelt die steigende Nachfrage nach Drohnenabwehrtechnologie wider.

Doch der Markt preist offenbar bereits ein, dass sich diese Dynamik abschwächen könnte. Die reduzierte Pipeline deutet darauf hin, dass das explosive Wachstum schwerer zu halten sein wird. Anleger richten den Blick nun auf die kommenden Quartalsergebnisse, um zu prüfen, ob sich die Sorgen bestätigen oder das Unternehmen die Erwartungen stabilisieren kann.

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