Ethereum: Gründer verkauft, Wale kaufen
Während der Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin seine privaten Bestände reduziert, schlägt die Ethereum Foundation einen neuen Weg zur langfristigen Finanzierung ein. Diese strategischen Manöver treffen auf eine interessante Marktlage: Trotz der Verkäufe aus der Chefetage greifen institutionelle Investoren im großen Stil zu. Anleger wägen nun ab, welches Signal schwerer wiegt.
Strategische Umschichtungen
Die Ethereum Foundation hat einen Plan in Gang gesetzt, um ihre finanzielle Basis zu sichern. Insgesamt sollen 70.000 ETH in das Staking eingebracht werden, um durch die Netzwerk-Renditen – aktuell etwa 2,8 Prozent – laufende Forschungskosten zu decken. Dieser Schritt dient nicht nur der Finanzierung, sondern soll durch den Einsatz spezifischer Software-Tools (Dirk und Vouch) auch die Dezentralisierung des Netzwerks stärken.
Parallel dazu hat Mitgründer Vitalik Buterin im Februar 2026 rund 17.000 ETH veräußert. Seine Wallet-Bestände sanken von etwa 241.000 auf 224.000 ETH. Die Erlöse fließen laut Berichten in Open-Source-Initiativen und Projekte zum Schutz der Privatsphäre. Dass diese Verkäufe in kleinen Tranchen erfolgten, deutet darauf hin, dass unnötige Markturbulenzen vermieden werden sollten.
Großanleger nutzen Chancen
Trotz der Abgaben durch den Gründer zeigt sich der breite Markt robust. Der Kurs konnte sich zuletzt deutlich erholen und notiert aktuell bei 1.994,81 US-Dollar, was einem Tagesplus von 7,61 Prozent entspricht. Marktbeobachter führen diese Stabilität auf massives Kaufinteresse von Großanlegern zurück.
Daten der Blockchain-Analyse zeigen, dass sogenannte "Wale" ihre Bestände aggressiv ausgebaut haben. Die Guthaben dieser Adressen stiegen von unter 6 Millionen ETH im Jahr 2023 auf über 24 Millionen ETH Anfang 2026. Auch institutionelle Akteure wie BitMine traten zuletzt als Käufer auf. Unterstützt wird diese Verknappung des Angebots durch die hohe Staking-Quote: Rund 30 Prozent aller verfügbaren Ether sind derzeit in Staking-Verträgen gebunden und stehen dem freien Handel nicht zur Verfügung.
Technologischer Ausblick
Fundamentaler Treiber für den Optimismus der Investoren dürfte das anstehende "Glamsterdam"-Upgrade sein, das für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet wird. Durch die Einführung paralleler Transaktionsverarbeitungen und einer Erhöhung des Gas-Limits soll die Fragmentierung der Layer-2-Lösungen bekämpft werden. Gelingt dieses technische Update, könnte dies die Effizienz des Netzwerks signifikant steigern und die aktuelle Akkumulationsphase der Großanleger fundamental untermauern.
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