Nordex Aktie: Rekord!
Der Windkraftanlagenbauer aus Hamburg meldet einen Meilenstein: Mit 10,2 Gigawatt erreichte Nordex 2025 den höchsten Auftragseingang der Unternehmensgeschichte – ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aktie reagierte prompt und kletterte auf 32,80 Euro, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten.
Die wichtigsten Fakten:
- Auftragseingang 2025: 10.214 MW (+22,5% vs. 2024)
- Q4 2025 allein: 3.552 MW (+9,2% vs. Q4/2024)
- Auftragswert Q4: 3,18 Milliarden Euro
- Durchschnittspreis: 0,91 Mio. Euro/MW (stabil)
- Auftragsbestand: rund 14 Milliarden Euro
Kernmärkte liefern ab
Im vierten Quartal bestellten Kunden 577 Windturbinen für Projekte in zwölf Ländern. Deutschland, Kanada und Frankreich führten die Liste an. CEO José Luis Blanco betont die starke Marktstellung: „Der Großteil unserer Aufträge kam aus unseren Kernmärkten in Europa und Kanada, wo Nordex eine starke Position innehat."
Bemerkenswert ist das stabile Preisumfeld. Der durchschnittliche Verkaufspreis bewegte sich trotz intensiven Wettbewerbs konstant um 0,90 Euro pro Megawatt. Die leichte Steigerung auf 0,91 Euro/MW führt das Unternehmen auf Projektumfang und regionale Mixeffekte zurück.
Analysten: Von Euphorie bis Skepsis
Die Reaktionen am Markt fielen erwartungsgemäß gemischt aus. Kepler Cheuvreux stufte die Aktie am 14. Januar von „Kaufen" auf „Neutral" herab – bei gleichzeitiger Anhebung des Kursziels auf 33 Euro. Die Botschaft: Der Kursanstieg ist weitgehend eingepreist.
Exane BNP Paribas zeigte sich dagegen optimistisch und sieht die Aktie bei 36 Euro. Auch Metzler (Kursziel: 35 Euro) und die Deutsche Bank (34 Euro) bleiben positiv gestimmt. RBC Capital Markets hält mit einem „Underperform"-Rating und 22 Euro Kursziel dagegen – trotz der operativen Fortschritte sehen die Kanadier weiterhin Risiken.
Technisch stark aufgestellt
Die Aktie markierte Anfang Januar bei 33,10 Euro ein neues 5-Jahres-Hoch. Der beeindruckende Kursanstieg von 159 Prozent über zwölf Monate spiegelt die operative Verbesserung wider: Im zweiten Quartal 2025 hatte sich die EBITDA-Marge bereits auf 5,8 Prozent verbessert, der freie Cashflow drehte ins Positive.
Mit einem Auftragsbestand von 14 Milliarden Euro (Vorjahr: 11 Milliarden Euro) verfügt Nordex über eine solide Basis für die kommenden Quartale. Die Aktie notiert aktuell rund 43 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt.
Am 25. Februar folgen die vollständigen Geschäftszahlen für 2025. Der Markt wird dann prüfen, ob die Profitabilität mit dem Auftragswachstum Schritt hält.
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