Nio hat ein jahrelanges Ziel erreicht: Der chinesische Elektroauto-Hersteller erwirtschaftete im vierten Quartal 2025 erstmals einen operativen Gewinn nach GAAP-Standard. Rekordverdächtige Auslieferungszahlen und eine deutlich gesteigerte Effizienz markieren einen Wendepunkt für das Unternehmen, das lange Zeit als Sorgenkind der Branche galt.

Rekordzahlen treiben das Ergebnis

Der operative Gewinn belief sich im Abschlussquartal 2025 auf 115,4 Millionen US-Dollar. Getragen wurde diese Entwicklung von einem massiven Anstieg der Fahrzeugauslieferungen auf über 124.800 Einheiten – ein Plus von 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Umsatz kletterte kräftig um 76 Prozent auf 4,95 Milliarden US-Dollar, während die Fahrzeugmarge auf 18,1 Prozent stieg.

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Die Finanzmärkte reagierten prompt auf die operativen Fortschritte. Die britische Großbank HSBC stufte die Aktie am vergangenen Freitag auf „Buy“ hoch. Die Experten begründeten diesen Schritt mit der Erwartung eines starken Wachstumszyklus im Jahr 2026 und der verbesserten Ertragslage. Auch andere Marktbeobachter hoben ihre Einschätzungen an, was den Kurs stützte. Die Aktie beendete den Handel am Freitag mit einem Plus von 6,43 Prozent bei 5,13 Euro.

Offensive bei neuen Modellen

Für das laufende Jahr plant das Management eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Nio peilt für das Gesamtjahr 2026 eine Steigerung der Auslieferungen um 40 bis 50 Prozent an. Den Grundstein dafür sollen mehrere Produktneuheiten legen:

  • Mitte April: Verkaufsstart des ES9
  • Mai: Einführung des Onvo L80
  • Drittes Quartal: Launch eines weiteren großen SUV

Trotz der positiven Dynamik bleiben externe Risiken bestehen. Mögliche Engpässe bei Speicherchips und schwankende Rohstoffpreise könnten die Produktionskosten belasten. Der Konzern setzt zur Gegensteuerung weiterhin auf technologische Unabhängigkeit durch die Entwicklung eigener Chips für autonomes Fahren und den Ausbau des Batteriewechsel-Netzwerks.

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