Der japanische Leitindex Nikkei 225 verlor am Montag 0,2 Prozent auf 56.942 Punkte. Der Grund: enttäuschende Wirtschaftszahlen aus Tokio. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im vierten Quartal lediglich um 0,2 Prozent im Jahresvergleich – weit unter den erwarteten 1,6 Prozent. Die japanische Wirtschaft kommt nicht in Schwung.

Nach dem scharfen Einbruch im dritten Quartal 2025 zeigt sich auch zum Jahresende kaum Besserung. Schwache Unternehmensausgaben, stagnierende Exporte und verhaltener privater Konsum drückten auf das Wachstum. Die Konjunkturpakete der Regierung aus dem Spätherbst 2025 verpufften offenbar wirkungslos.

Takaichi könnte Fiskalturbo zünden

Größere Verluste verhinderten Spekulationen über neue Maßnahmen aus Tokio. Marktteilnehmer setzen darauf, dass Premierministerin Sanae Takaichi die Fiskalstimuli deutlich ausweiten wird. Die schwachen Daten erhöhen den politischen Druck, gegenzusteuern.

Gleichzeitig dämpfen die Zahlen die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan. Die Inflation blieb im vierten Quartal zwar hartnäckig hoch, doch bei derart schwachem Wachstum dürfte die Notenbank zunächst abwarten. Für Anleger bedeutet das: niedrige Zinsen bleiben länger erhalten.

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Gemischte Signale aus den USA

Die Vorgaben von der Wall Street boten wenig Orientierung. Der Dow Jones legte am Freitag minimal um 0,1 Prozent zu, während Nasdaq und S&P 500 kaum verändert schlossen. US-Inflationsdaten für Januar fielen etwas schwächer aus als erwartet, was kurzfristig Hoffnungen auf sinkende Zinsen weckte. Beide Märkte bleiben am Montag feiertagsbedingt geschlossen.

Auch in Asien herrscht dünner Handel. China, Südkorea und Taiwan haben wegen des Neujahrsfests geschlossen. Hongkong folgt ab Dienstag für drei Tage. Der breitere Topix-Index rutschte deutlicher ab als der Nikkei und verlor 0,8 Prozent. Besonders Finanz- und Technologiewerte standen unter Druck.

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