Starbucks steht vor einer wachsenden Herausforderung: Während die Rohstoffpreise für Kaffee deutlich anziehen, reagieren die Kunden zunehmend sensibel auf steigende Preise. Kann der Konzern sein Wachstumsversprechen halten, wenn der tägliche Café-Besuch für viele zum Luxus wird? Marktbeobachter registrieren derzeit eine deutliche Verschiebung der Konsumgewohnheiten zulasten der großen Ketten.

Rohstoffpreise erreichen Rekordniveau

Aktuelle Branchendaten belegen einen massiven Kostendruck in der gesamten Lieferkette. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Kaffeepreise im Januar 2026 um 18,3 %. Betrachtet man einen Zeitraum von fünf Jahren, summiert sich der Anstieg sogar auf 47 %. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung sind klimatische Probleme in wichtigen Anbauregionen wie Brasilien, Vietnam und Indonesien, die zu geringeren Ernteerträgen führten.

Diese Teuerung kommt unmittelbar beim Endverbraucher an. Im Dezember 2025 erreichte der Medianpreis für einen regulären heißen Kaffee 3,61 USD. In der Folge verändern viele Konsumenten ihren Alltag: Statt in Cafés einzukehren, bereiten sie ihren Kaffee häufiger zu Hause zu oder greifen auf günstigere Alternativen zurück.

Fokus auf Marke und Aktionäre

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Um diesem Trend entgegenzuwirken und die Attraktivität der Marke bei jüngeren Zielgruppen zu sichern, setzt Starbucks auf neue Marketingimpulse. Dazu gehört eine jüngst gestartete Kooperation mit Modedesignern im Rahmen der Fashion Week. Ziel ist es, die Markenrelevanz in einem Wettbewerbsumfeld zu stärken, das zunehmend von preisbewussten Ketten einerseits und Premium-Rivalen andererseits geprägt wird.

Für Investoren gab es am vergangenen Freitag einen wichtigen technischen Termin. Die Aktie wurde „ex Dividende“ gehandelt.

  • Quartalsdividende: 0,62 USD je Aktie
  • Ex-Dividenden-Tag: 13. Februar 2026
  • Zahltag: 27. Februar 2026
  • Sektor-Inflation: +18,3 % bei Kaffeepreisen (Vorjahresvergleich)
  • Schlusskurs (Freitag): 93,79 USD

Trotz des schwierigen Marktumfelds hält Starbucks an seinen bisherigen Prognosen fest. Für das Geschäftsjahr 2026 strebt das Management ein globales Wachstum des vergleichbaren Umsatzes von mindestens 3 % an. Ob dieses Ziel angesichts der anhaltenden Inflation und der Kaufrückhaltung erreicht werden kann, wird maßgeblich von der Preisgestaltung und der Kundenbindung in den kommenden Monaten abhängen.

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