DAX: Seitwärts auf Rekordhöhe
Der deutsche Leitindex tritt auf der Stelle. Bei rund 25.000 Punkten ist vorerst Schluss mit der Aufwärtsbewegung – die psychologisch wichtige Marke erweist sich als hartnäckiger Widerstand. Am frühen Montagmorgen notierte der März-Kontrakt bei 25.000 Punkten, nachdem er mit 25.006 Punkten in den Handel gestartet war. Das Tageshoch lag bei 25.015 Punkten, das Tief bei 24.955 Punkten.
Eigentlich könnte die Lage schlechter sein: Die Inflationsdaten aus den USA fielen ermutigend aus. Der Verbraucherpreisindex sank im Januar auf 2,4 Prozent, Analysten hatten mit 2,5 Prozent gerechnet. Auch der Arbeitsmarkt zeigt sich robust genug, um Rezessionsängste in Schach zu halten – die Arbeitslosenquote liegt bei 4,3 Prozent. Doch diese Mischung reicht offenbar nicht aus, um dem DAX neuen Schwung zu verleihen.
Nervöse Marktteilnehmer
Mit jeder weiteren Woche ohne klaren Ausbruch wächst die Unsicherheit. Die plötzlichen Kurseinbrüche nehmen zu, auch wenn die Käufer bisher gegensteuern können. Besonders belastend: In den USA herrscht wachsende Skepsis gegenüber dem KI-Boom. Anleger suchen mittlerweile aktiv nach den Verlierern der künstlichen Intelligenz – nach Softwarewerten geraten nun weitere Branchen unter Druck. Diese Sektorrotation macht auch vor Europa nicht halt.
Die neue Woche startet zudem mit gedämpfter Dynamik. Am Montag bleiben die US-Börsen wegen des Feiertags Presidents' Day geschlossen. In Asien pausieren die Märkte rund um das Mondneujahr, auch Hongkong ist mehrere Tage zu. Die dünnere Liquidität könnte die Ausschläge verstärken – in beide Richtungen.
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Entscheidung am Freitag
Aus technischer Sicht ist die Aufgabe klar: Die Bullen müssen den Index rasch und überzeugend über die 25.000-Punkte-Linie schieben. Gelingt dies, wäre der Weg frei zum GAP close bei 25.999 Punkten und darüber hinaus zum Allzeithoch. Doch die Müdigkeit des Index ist nicht zu übersehen.
Wichtige Impulse dürften erst am Freitag kommen. Dann stehen die europäischen und deutschen Einkaufsmanagerindizes auf der Agenda – wichtige Frühindikatoren für die Konjunktur. Am Nachmittag folgt die erste Schätzung für das US-Wachstum im vierten Quartal 2025. Analysten der Helaba erwarten, dass der Regierungsstillstand die Konjunktur weniger belastet hat als befürchtet.
Für Anleger wäre ein moderater Anstieg der Einkaufsmanagerindizes das beste Szenario: stark genug für Optimismus, aber ohne Boom-Signale, die die Europäische Zentralbank zu Zinsanhebungen verleiten könnten. Fallen die Daten zu schwach aus, drohen Rezessionsängste. Die Bank of America sieht dennoch Chancen in deutschen Werten – das Fiskalpaket der Bundesregierung zeige nun Wirkung, besonders in den Auftragseingängen der Industrie.
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