Nikkei 225: Verluste drohen
Der japanische Leitindex beendete am Donnerstag seine dreitägige Gewinnserie nahezu unverändert bei 57.639,84 Punkten – nur knapp unter dem am Vortag erreichten Rekordhoch. Doch die Ruhe könnte trügerisch sein: Schwache Vorgaben aus den USA und bevorstehende Inflationsdaten lassen weitere Kursverluste befürchten.
Wall Street belastet asiatische Märkte
Die negativen Signale von der Wall Street könnten am Freitag durchschlagen. Während der Donnerstagssitzung herrschte an der Tokioter Börse noch relative Stabilität, doch die US-Märkte gingen später deutlich in die Knie. Der Dow Jones verlor 1,34 Prozent, der Nasdaq sogar 2,03 Prozent. Auslöser waren Sorgen über die Auswirkungen des milliardenschweren KI-Infrastrukturausbaus auf traditionelle Branchen wie Finanzdienstleister, Transport und Immobilien.
Innerhalb des Nikkei 225 zeigte sich am Donnerstag ein gemischtes Bild. Während Finanzwerte wie Mitsubishi UFJ Financial mit einem Plus von 1,68 Prozent glänzten, gerieten Automobilwerte unter Druck. Honda Motor sackte um 3,50 Prozent ab, Mazda Motor verlor sogar 3,13 Prozent. Technologiewerte bewegten sich unterschiedlich: Softbank Group legte kräftig um 2,38 Prozent zu, Hitachi hingegen rutschte um 1,33 Prozent ab.
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US-Inflationsdaten im Fokus
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die US-Verbraucherpreisdaten, die noch vor Handelsstart in Tokio veröffentlicht werden. Die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA hatten bereits Zinshoffnungen gedämpft. Analysten gehen davon aus, dass die Fed ihren neutralen Kurs beibehält – weder expansiv noch restriktiv genug, um deutliche Impulse zu setzen.
Die Erwartungen für Zinssenkungen wurden bereits nach hinten verschoben: Statt im Juni rechnen Märkte nun erst im Juli mit einem Schritt der US-Notenbank. Bis Jahresende werden insgesamt weniger Zinssenkungen erwartet als noch vor wenigen Wochen. Das könnte die Risikobereitschaft der Anleger dämpfen und auch den Nikkei 225 belasten.
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