Der japanische Leitindex steckt in der Klemme. Am Donnerstag sackte der Nikkei 225 um 1,63 Prozent auf 51.117 Punkte ab – bereits der zweite Verlusttag in Folge mit einem Minus von insgesamt mehr als 1.400 Punkten. Die Marke von 51.000 Zählern rückt damit gefährlich nah.

Besonders hart traf es die Schwergewichte: Softbank Group brach um 7,59 Prozent ein, Hitachi stürzte um 3,33 Prozent ab, Panasonic verlor 2,57 Prozent. Auch die Finanzwerte konnten sich dem Verkaufsdruck nicht entziehen – Sumitomo Mitsui Financial gab 2,09 Prozent nach.

Reallöhne im freien Fall

Was steckt hinter der anhaltenden Schwäche? Die Marktstrategen der Deutschen Bank verweisen auf beunruhigende Daten vom heimischen Arbeitsmarkt. Die Reallöhne sind im November den elften Monat in Folge gesunken – und der Rückgang hat sich sogar noch verstärkt. Keine guten Nachrichten für die Kaufkraft der japanischen Verbraucher.

Dazu kommt die Nervosität vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die Investoren halten sich zurück, warten ab. Zu groß ist die Unsicherheit, welche Signale die Zahlen aus Washington für die Zinspolitik der Federal Reserve liefern werden.

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Keine Entspannung in Sicht?

Die Vorgaben aus den USA lieferten am Donnerstag keine Orientierung – Wall Street zeigte sich uneinheitlich, der Dow legte zu, die Nasdaq rutschte ab. Auch die asiatischen Nachbarn konnten keine Impulse setzen: Der CSI 300 verlor 0,82 Prozent, der Hang Seng gab 1,16 Prozent nach.

Einzig der australische S&P/ASX 200 tanzte aus der Reihe und legte 0,29 Prozent zu. Dort interpretierten Anleger Signale der Zentralbank als zurückhaltend in Sachen Zinserhöhungen – eine Hoffnung, die japanische Investoren derzeit nicht teilen können.

Der Nikkei 225 bleibt vorerst im Konsolidierungsmodus gefangen. Ob die Marke von 51.000 Punkten hält, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden.

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