Nike Aktie: Zölle belasten
Neue US-Zölle bringen den Welthandel wieder auf Betriebstemperatur – und genau das trifft Unternehmen mit globalen Lieferketten besonders schnell. Bei Nike sorgt die Ankündigung für frische Unsicherheit: Wie teuer könnten die neuen Regeln am Ende für die Marge werden?
Neue Zoll-Unsicherheit
Auslöser war die Ankündigung der US-Regierung, über den „Trade Act of 1974“ einen globalen Zollsatz von 15% einzuführen. Für Investoren ist das vor allem ein Gewinn-Thema: Höhere Abgaben können Beschaffung und Logistik verteuern – und damit direkt auf die Profitabilität drücken.
Am Markt zeigte sich die Nervosität umgehend. Die Aktie schloss am Montag bei 53,51 Euro und liegt damit leicht unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt.
Nikes Gegenmaßnahmen
Nike arbeitet laut Quelle schon länger daran, die Abhängigkeit von China bei Schuhen für den US-Markt zu senken. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 soll der Anteil der aus China bezogenen, in die USA gelieferten Schuhe nur noch im hohen einstelligen Prozentbereich liegen.
Der Hintergrund ist klar: Wer Produktions- und Beschaffungswege breiter aufstellt, kann Zollrisiken besser abfedern. Gleichzeitig hatte das Unternehmen bereits darauf hingewiesen, dass mögliche Zölle spürbare Zusatzkosten verursachen könnten.
Marktumfeld: Marge im Fokus
Die Nachricht kommt in einer Phase, in der Nike ohnehin mit Belastungen bei der Bruttomarge zu kämpfen hatte – unter anderem durch Zölle sowie Abschreibungen auf Lagerbestände in China. Einige Analysten rechnen allerdings damit, dass dieser Gegenwind im Geschäftsjahr 2026 nachlassen könnte, was wieder mehr Spielraum bei den Margen schaffen würde.
Ein weiterer Punkt, der in Kommentaren als stabilisierend genannt wird: In Nordamerika, dem wichtigsten Markt, zeigte Nike im zuletzt berichteten Quartal wieder anziehendes Umsatzwachstum. Entscheidend bleibt damit, ob Lieferketten-Umbau und Lagersteuerung schnell genug wirken, um die neuen Zollrisiken zu begrenzen.
Unterm Strich hängt die nächste Etappe weniger an einzelnen Handelstagen, sondern daran, wie konsequent Nike die geplante Verlagerung der US-relevanten Produktion bis Ende des Geschäftsjahres 2026 umsetzt – und ob sich der Margendruck in diesem Zeitraum tatsächlich spürbar entspannt.
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