Der Silberpreis zieht zu Wochenbeginn spürbar an. Ausschlaggebend ist eine neue Welle handelspolitischer Unsicherheit aus den USA, die Investoren verstärkt in Edelmetalle treibt. Ein Gerichtsurteil zu Zöllen und anschließende Signale für neue Handelsbarrieren haben die Nervosität an den Märkten erhöht.

Edelmetalle als Krisenabsicherung gefragt

Die jüngsten Entwicklungen aus Washington wirken als direkter Kurstreiber. Berichten zufolge hat der Oberste Gerichtshof ein Urteil zu Zöllen gefällt, woraufhin neue Abgaben angekündigt wurden. Solche geopolitischen Spannungen lenken typischerweise Kapital in sichere Häfen – und Silber profitiert von dieser Dynamik.

Analysten erwarten für 2026 einen deutlichen Anstieg der physischen Investmentnachfrage nach Barren und Münzen. Die Prognosen deuten auf ein Drei-Jahres-Hoch hin, getrieben von der Suche nach Absicherung gegen politische Risiken.

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Angebotsdefizit bleibt strukturelles Problem

Während die Investmentnachfrage anzieht, zeigt sich die industrielle Nachfrage gemischt. Effizienzsteigerungen und alternative Materialien in der Photovoltaik dämpfen kurzfristig den Bedarf. Langfristig stützen jedoch Megatrends wie die Elektromobilität und der Ausbau von Rechenzentren den industriellen Silberverbrauch.

Auf der Angebotsseite verschärft sich die Lage weiter. Der Markt leidet seit Jahren unter einem strukturellen Defizit. Da Silber überwiegend als Nebenprodukt beim Abbau anderer Metalle gewonnen wird, reagiert die Produktion nur träge auf steigende Nachfrage.

Dollar-Schwäche unterstützt zusätzlich

Die handelspolitischen Turbulenzen setzen den US-Dollar unter Druck. Ein schwächerer Dollar verbilligt Rohstoffe für Käufer außerhalb der USA und stützt damit die Nachfrage nach Silber. Gleichzeitig sorgen unklare Signale der US-Notenbank zur künftigen Zinspolitik für zusätzliche Volatilität – ein Umfeld, in dem Edelmetalle traditionell profitieren.

Die aktuelle Preisentwicklung wird weniger von klassischen Fundamentaldaten als von der Absicherungsfunktion des Metalls bestimmt. Die Kombination aus geopolitischen Spannungen, anhaltendem Angebotsdefizit und makroökonomischer Unsicherheit schafft ein Umfeld, in dem Silbers Doppelrolle als Industrie- und Krisenmetall voll zum Tragen kommt.

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