Nike Aktie: Zölle sorgen für Turbulenzen
Die Nike-Aktie befindet sich derzeit im Spannungsfeld zwischen politischer Unsicherheit und internem Optimismus. Während neue US-Zollpläne den Kurs belasten und das China-Geschäft schwächelt, nutzen Top-Manager den jüngsten Rücksetzer für massive Zukäufe. Anleger stehen vor der Entscheidung: Wiegen die makroökonomischen Risiken schwerer als das Vertrauen der Führungsetage?
Politische Börsen belasten
Verantwortlich für die jüngste Volatilität war vor allem die wechselhafte US-Handelspolitik. Zwar sorgte ein Urteil des Supreme Court gegen bestimmte Notstands-Zölle am Freitag kurzzeitig für Aufatmen im Sektor, doch die Erleichterung währte nur kurz. Die Ankündigung des Weißen Hauses, einen neuen globalen Zoll von 10 Prozent einzuführen, drückte die Stimmung umgehend wieder. Das Management hatte bereits zuvor signalisiert, dass zollbedingte Kosten das laufende Geschäftsjahr spürbar belasten dürften.
Operative Herausforderungen
Auch die fundamentale Entwicklung zeigt ein zweigeteiltes Bild. Während der Umsatz im Heimatmarkt Nordamerika zuletzt um 9 Prozent zulegte, brach das Geschäft im wichtigen Wachstumsmarkt China um 17 Prozent ein. Sorgen bereitet zudem der Direktvertrieb, der unter einem Rückgang des Online-Geschäfts leidet. Dies drückte zuletzt spürbar auf die Profitabilität: Der Nettogewinn sank um 32 Prozent, und die Bruttomarge gab um 300 Basispunkte nach. Einzig das Großhandelssegment zeigte sich mit einem Zuwachs von 8 Prozent robust.
Insider nutzen den Rücksetzer
Diese Gemengelage führt zu unterschiedlichen Reaktionen am Kapitalmarkt. Während institutionelle Investoren wie WT Asset Management ihre Positionen im letzten Quartal drastisch reduzierten, senden Insider ein gegenteiliges Signal. CEO Elliott Hill und Director Tim Cook nutzten die niedrigeren Kurse für Aktienkäufe in Millionenhöhe. Ungeachtet der operativen Hürden hält der Konzern zudem an seiner Dividendenpolitik fest und kündigte eine Ausschüttung für April an.
Ob die Insider mit ihrer Zuversicht recht behalten, wird sich schon bald zeigen. Der Konzern konnte seine Lagerbestände zwar leicht abbauen, doch die Margen bleiben unter Beobachtung. Konkrete Antworten auf die Auswirkungen der neuen Zölle und die Strategie für den chinesischen Markt werden für den 18. März erwartet, wenn Nike seine nächsten Quartalsergebnisse vorlegt.
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