Nike kämpft weiter mit der Neuausrichtung seiner Marken. Am Montag gab die Sportartikel-Tochter Converse eine neue Entlassungswelle bekannt – die Aktie des Mutterkonzerns fiel daraufhin um rund 2,4 Prozent auf 62,40 Dollar. Die Maßnahme unterstreicht die anhaltenden Probleme bei der „Win Now"-Strategie von CEO Elliott Hill.

Wichtige Eckdaten:

  • Nike-Aktie verliert 2,4 Prozent nach Converse-Meldung
  • Converse-Umsatz brach im letzten Quartal um 30 Prozent ein
  • Neue Entlassungsrunde ohne konkrete Zahlenangabe
  • Teil der konzernweiten Effizienzoffensive

Converse streicht Stellen

Converse-Chef Aaron Cain informierte die Belegschaft am 9. Februar in einem internen Memo über die geplanten Stellenstreichungen. Von „schwierigen Entscheidungen" und dem „Abschied von Freunden und Kollegen" ist die Rede. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen nicht, doch die Kürzungen betreffen offenbar sowohl Verwaltungs- als auch operative Bereiche.

Der Schritt kommt nicht überraschend. Im jüngsten Quartalsbericht (Q2 Geschäftsjahr 2026) brach der Umsatz der Kultmarke um 30 Prozent auf nur noch 300 Millionen Dollar ein. Alle Regionen waren betroffen. Während die Kernmarke Nike unter Elliott Hill erste Stabilisierungstendenzen zeigt, bleibt die Chuck-Taylor-Sparte ein Schwachpunkt im Portfolio.

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Umbau läuft auf Hochtouren

Die Converse-Kürzungen reihen sich in eine Serie von Sparmaßnahmen ein. Ende 2025 hatte Nike bereits rund ein Prozent der Konzernbelegschaft abgebaut und Vertriebszentren konsolidiert. Investoren beobachten genau, ob die aggressive Kostendisziplin die Margen stabilisieren kann – besonders vor den wichtigen Produkteinführungen zur Fußball-WM 2026.

Converse macht zwar nur etwa 2,5 Prozent des Konzernumsatzes aus, doch der zweistellige Rückgang erfordert dringend Gegenmaßnahmen. Der Kursrückgang am Montag zeigt: Der Markt rechnet mit weiteren Reibungsverlusten bei der Neuaufstellung.

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