Commerzbank-Aktie: Morgen ist alles anders!
Morgen wird es für die Commerzbank ernst: Das Frankfurter Traditionshaus präsentiert sein Zahlenwerk für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025. Inmitten einer hitzigen Übernahmediskussion schauen Investoren mit Argusaugen auf diese Bilanz, da sie als wichtigstes Argument für die Eigenständigkeit der Bank gilt. Dass die Aktie bereits mit Schwung die 50-Tage-Linie bei 34,91 Euro zurückerobert hat, zeigt die enorme Anspannung und Hoffnung, die der Markt in diesen Mittwoch setzt.
Der Rückenwind aus Mailand
Die Steilvorlage für den jüngsten Kursschub lieferte ausgerechnet der potenzielle Käufer: UniCredit. Mit überraschend starken Gewinnzielen und massiven Ausschüttungsplänen rissen die Italiener gestern den gesamten europäischen Sektor nach oben. Für die Commerzbank bedeutete dies einen Satz an die DAX-Spitze mit einem Plus von über vier Prozent auf 35,45 Euro. Die Botschaft der Börse ist klar: Wenn der Sektor boomt, ist das Übernahmeobjekt Nummer eins der größte Profiteur.
Die 30-Prozent-Marke im Nacken
Strategisch befindet sich die Commerzbank in einer Zwickmühle. Die UniCredit hält über Aktien und Finanzinstrumente bereits Zugriff auf mehr als 29 Prozent der Anteile. Damit stehen die Italiener unmittelbar vor der gesetzlichen Schwelle, ab der ein offizielles Übernahmeangebot für alle restlichen Aktionäre verpflichtend wird. Die morgigen Zahlen müssen daher eine überzeugende Profitabilität zeigen, um den Aktienkurs so weit zu stützen, dass eine feindliche Übernahme für UniCredit finanziell unattraktiver wird.
Analysten-Check: Was morgen auf dem Tisch liegt
Trotz der Restrukturierungskosten wird morgen ein respektabler Gewinn von etwa 2,53 Milliarden Euro erwartet. Zwar liegt dieser Wert leicht unter dem Vorjahresergebnis von 2,68 Milliarden Euro, doch die Qualität der Erträge im Zinsgeschäft wird entscheidend sein. Sollte die Commerzbank positiv überraschen und das Mehrjahreshoch bei 38,40 Euro angreifen, wäre das ein Befreiungsschlag für das Management rund um die Verteidigungsstrategie gegen Mailand.
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