Nike Aktie: Behörden ermitteln
Der Sportartikelgigant steht im Kreuzfeuer der US-Behörden. Während die Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) die Diversitätsrichtlinien des Konzerns ins Visier nimmt, sorgt parallel eine massive Aktientransaktion von Gründer Phil Knight für Gesprächsstoff. Kommt die Aktie in diesem schwierigen Marktumfeld nun weiter unter die Räder?
Vorwurf der systematischen Diskriminierung
Im Zentrum der Unruhe stehen Ermittlungen der EEOC wegen des Verdachts auf "systematische Rassendiskriminierung". Der brisante Hintergrund: Die Behörde prüft, ob die internen Diversitäts-, Gerechtigkeits- und Inklusionsrichtlinien (DEI) paradoxerweise zu einer Benachteiligung weißer Mitarbeiter und Bewerber geführt haben.
Gerichtsdokumente, die diese Woche öffentlich wurden, zeigen, dass die Behörde die Durchsetzung einer Vorladung aus dem September 2025 anstrebt. Die Ermittler fordern detaillierte Informationen zu Entlassungen, Praktika sowie Mentoring- und Führungsprogrammen. Nike reagierte verstimmt auf den gerichtlichen Vorstoß und bezeichnete ihn als "überraschende und ungewöhnliche Eskalation", da man bereits kooperiere.
Gründer schichtet um
Abseits der juristischen Front rückt eine Transaktion von Philip H. Knight in den Fokus. Der Chairman Emeritus wandelte am 2. Februar rund 4,5 Millionen Class-A-Aktien in Class-B-Papiere um.
Wichtig für die Einordnung: Es handelte sich hierbei um eine reine Umstrukturierung der Anteilsklassen, nicht um einen Abverkauf von Papieren. Knight bleibt dem Unternehmen mit einem direkten Bestand von über 40 Millionen Aktien in beiden Klassen weiterhin massiv verbunden. Dennoch sorgen solche Bewegungen in unsicheren Zeiten oft für Aufmerksamkeit am Markt.
Angespanntes operatives Umfeld
Diese Nachrichten treffen auf eine ohnehin fragile Unternehmenssituation. Nike kämpft derzeit mit Druck auf die Bruttomargen und einer schwächelnden Performance im wichtigen chinesischen Markt, wo Umsatzrückgänge und hohe Rabatte das Ergebnis belasten. Auch das Direct-to-Consumer-Geschäft schwächelte zuletzt.
Erst Ende Januar kündigte das Management Stellenstreichungen an, um die Kostenstruktur zu optimieren. Für Anleger bleibt die Gemengelage riskant: Die Kombination aus einem potenziell imageschädigenden Rechtsstreit und der operativen Notwendigkeit, das Ruder in China herumzureißen, dürfte die Volatilität der Aktie kurzfristig hochhalten.
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