Nike sieht sich mit einer bundesbehördlichen Untersuchung seiner Diversity-Programme konfrontiert. Die US-Gleichstellungsbehörde EEOC prüft, ob die Diversitätsziele des Sportartikelherstellers zu Diskriminierung führten. Parallel dazu baut der Konzern seine Führungsmannschaft um.

Die wichtigsten Punkte:
- EEOC untersucht mögliche Diskriminierung durch DEI-Programme
- Behörde fordert per Gerichtsbeschluss Herausgabe von Unternehmensunterlagen
- Nike spricht von „überraschender Eskalation" trotz Kooperation
- Führungswechsel in Europa, China und Asien-Pazifik

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nike?

Behörde will Zugang zu internen Daten

Die Untersuchung wurde am 4. Februar durch Gerichtsunterlagen öffentlich. Die EEOC verlangt Informationen darüber, nach welchen Kriterien Nike Entlassungen vornimmt und wie das Unternehmen die ethnische Zugehörigkeit von Mitarbeitern in Entwicklungsprogrammen erfasst. Im Fokus stehen die „DEI-bezogenen 2025-Ziele" und deren mögliche Auswirkungen.

Die Behörde beantragte einen Gerichtsbeschluss zur Durchsetzung einer Vorladung, die bereits im September 2025 ausgestellt wurde. Nike erklärte, man habe bereits Tausende Seiten an Dokumenten übergeben und kooperiere mit der Behörde. Die Vorgehensweise der EEOC sei ungewöhnlich.

Führungsebene wird neu aufgestellt

Unabhängig von der Untersuchung strukturiert Nike seine Regionalführung neu. Am 20. Januar ernannte der Konzern César Garcia zum VP und General Manager für Europa, Nahost und Afrika – wirksam ab 2. Februar. Cathy Sparks übernimmt die entsprechende Position für China. Diese Änderungen folgen einer größeren Umstrukturierung der Führungsebene im Dezember 2025, bei der unter anderem eine neue Chief Operating Officer-Position geschaffen wurde.

Die nächsten Quartalszahlen werden für Mitte bis Ende März erwartet. Dann wird sich zeigen, wie sich die strategische Neuausrichtung auf das Geschäft auswirkt und ob die Direktvertriebsstrategie Früchte trägt.

Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...