Der Halbleitermarkt steuert auf eine historische Schwelle zu. Die Semiconductor Industry Association prognostiziert für 2026 einen globalen Chipumsatz von 1 Billion Dollar – ein Plus von 25,6 Prozent gegenüber 2025. Haupttreiber sind die massiven Investitionen der Tech-Giganten in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Nvidia steht dabei im Zentrum eines Booms, der die gesamte Branche erfasst hat.

Besonders stark wuchs der Computerchip-Sektor, in dem Nvidia gemeinsam mit AMD die dominierenden Kräfte bildet. Die Nachfrage nach leistungsfähigen KI-Beschleunigern treibt nicht nur die Umsätze in die Höhe, sondern verändert auch die Wettbewerbsdynamik. Mehrere Konkurrenten versuchen, Nvidia Marktanteile abzujagen.

Cisco greift mit eigenem KI-Chip an

Cisco Systems hat am 10. Februar einen neuen Netzwerkchip samt dazugehörigem Router vorgestellt und zielt damit direkt auf den Infrastrukturmarkt für Künstliche Intelligenz. Der Netzwerkriese attackiert damit nicht nur Broadcom, sondern auch Nvidia in einem Segment, das laut Cisco ein Volumen von rund 600 Milliarden Dollar erreichen soll. Die Cisco-Aktie zeigte sich vorbörslich mit einem Plus von 0,23 Prozent bei 86,98 Dollar nahezu unverändert.

Der Vorstoß verdeutlicht, wie attraktiv der KI-Infrastrukturmarkt für etablierte Hardware-Hersteller geworden ist. Während Nvidia vor allem durch seine Grafikprozessoren dominiert, setzen Wettbewerber verstärkt auf spezialisierte Netzwerkkomponenten, um sich einen Teil des wachsenden Kuchens zu sichern.

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Physical AI: Die nächste Evolutionsstufe

Parallel entwickelt sich ein neuer Trend, der Nvidias Position weiter festigen dürfte. Die International Federation of Robotics stellte am 10. Februar ein Positionspapier zu "AI in Robotics" vor und spricht von einer fundamentalen Transformation. Roboter- und Chiphersteller investieren massiv in Hardware und Software für sogenannte Physical AI – Systeme, die in virtuellen Umgebungen trainiert werden und dann aus Erfahrung operieren.

Nvidia spielt in diesem Segment eine zentrale Rolle. Das Unternehmen Vention kündigte heute seine neue GRIIP-Pipeline an, die auf Nvidias Isaac-Modellen basiert – konkret FoundationStereo für Stereo-Matching und FoundationPose für Posenschätzung. Die Technologie ermöglicht autonome Roboterzellen in Fertigungsumgebungen und benötigt keine Trainingsdaten mehr. Erste Anwendungen liefen drei Monate lang im 24/7-Betrieb mit bis zu fünf Teilen pro Minute.

In den USA investieren Amazon, Tesla und Nvidia selbst Rekordsummen in diesen Bereich. China hat Physical AI zur "Zukunftsindustrie" erklärt, Europa setzt ebenfalls auf die Technologie. Die nächsten fünf bis zehn Jahre dürften eine breite Adoption bringen – und damit weiteren Bedarf an Nvidias Chips schaffen.

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